Kein Schweizer im Slopestyle-Final

SNOWBOARD ⋅ Die Schweizer Snowboarder scheitern in der Slopestyle-Qualifikation. Während Michael Schärer, Moritz Thönen und Nicolas Huber nicht auf Touren kommen, bekundet Nicolas Bösiger Pech.
Aktualisiert: 
10.02.2018, 07:02
10. Februar 2018, 04:11

Der 22-jährige Schwyzer war im zweiten Lauf sehr gut unterwegs, ehe er nach dem letzten Kicker die Landung verpatzte und damit seine Chance auf den Einzug in den Final der Top 12 vergab. Die schwierigen Windverhältnisse wurden Bösiger zum Verhängnis. Er brachte seine letzte Rotation nicht zu Ende und musste sich kurz in den Schnee setzen, weshalb er nur mit 58,26 Punkten und Rang 9 belohnt wurde.

Mit Huber, dem WM-Zweiten des letzten Jahres, schaffte auch die letzte Schweizer Hoffnung den Sprung in den Final am Sonntagmorgen nicht. Nach sehr guten Trainingsleistungen unterliefen dem 22-jährigen Zürcher in beiden Durchgängen zu viele Fehler, der enttäuschende 16. Rang war die Folge.

Vor Bösiger und Huber waren in der ersten Serie bereits Michael Schärer und Moritz Thönen klar gescheitert. Den beiden 21-jährigen Bernern missglückten die beiden Läufe komplett. Während Schärer, dem Junioren-Weltmeister von 2014, im ersten Durchgang ebenfalls die Landung nach dem letzten Kicker zum Verhängnis wurde, stürzte Thönen zweimal. Am Ende resultierten für die beiden nur die Plätze 14 und 16 in der Serie. (sda)


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