Deutschland jubelt über Medaillenregen

ALLGEMEINES ⋅ Deutschland läuft es an den Olympischen Spielen in Pyeongchang bisher optimal. Am sechsten Tag kommen bereits die Olympiasiege acht und neun dazu.
15. Februar 2018, 16:22

Nach den Goldgewinnen durch das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko/Bruno Massot und das Schlittel-Team führt Deutschland den Medaillenspiegel deutlich an und hat zudem die Bilanz von Sotschi 2014 bereits übertroffen.

"Wir freuen uns über die Medaillenflut, die wir haben", sagte Fahnenträger Eric Frenzel am Donnerstag. "Es ist sicherlich für alle Athleten beflügelnd, wenn über die ganze Mannschaft verteilt so viele Medaillen erzielt werden", meinte der 29-jährige Nordische Kombinierer.

Vor vier Jahren in Sotschi, wo statt der kalkulierten 30 nur 19 Medaillen gewonnen wurden, hatte er das krasse Gegenteil erlebt. "Da hagelte die Kritik relativ schnell. Jetzt ist es viel schöner", sagte Frenzel, der einen Tag nach seinem Olympia-Coup Schlagzeilen wie "GOLDschland" ("Bild") lesen konnte.

Deutschlands Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig sprach von einem "überragenden" und "begeisternden" Ergebnis. Dennoch warnte er vor zuviel Euphorie: "Es wird noch Tage geben, an denen wir leer ausgehen. Die Athleten sagen, es war eine Befreiung, für mich ist es eine Basis." Träumereien von 30 Medaillen wie 2010 in Vancouver will Schimmelpfennig trotz immerhin schon 15 Medaillen nicht aufkommen lassen. (sda)


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