Thurgaus Warten auf Eric Himelfarb

HOCKEY ⋅ Hockey Thurgau verliert auch gegen Langenthal. Nach dem 2:5, der siebten Niederlage im neunten Spiel, hofft Thurgau auf Besserung mit dem neu verpflichteten Kanadier Eric Himelfarb.

11. Oktober 2016, 23:00
Thomas Werner
EISHOCKEY. Der Einsatz stimmt, alle Spieler kämpfen bis zum Schluss, allein es fehlen die Lenker auf dem Eis. So bleibt eine Qualifikation fürs Playoff Utopie. Einen Spieler, der Besserung bringen könnte, hat Thurgaus Vereinsführung gefunden. Eric Himelfarb sollte am Samstag im Heimspiel gegen die EVZ Academy erstmals zum Einsatz kommen. Auf dem 33jährigen Kanadier ruhen viele Hoffnungen. Und auf Trainer Stephan Mair. Dieser muss möglichst rasch um den 33jährigen Center eine Linie formen, welche das Spiel des jungen Thurgauer Teams in die Hand nehmen kann. Allein kann es Himelfarb nicht richten.

Thurgau wieder schwungvoll gestartet
Dabei starteten die Thurgauer wie in den vorangegangenen Partien optimistisch und schwungvoll. Mal um Mal gelang es den flinken Stürmern in den Startminuten im Forechecking den Langenthalern den Puck abzuluchsen. Allzu rasch war die Herrlichkeit aber wieder vorbei. Entweder war der Puckführende zu isoliert oder er verhedderte sich im Dribbling in Langenthals kompakter Defensive. Ein Bild des fehlenden Selbstvertrauens von Mairs Mannschaft.

Dieses Problem kennt Langenthals Top-Linie nicht. Bei erstbester Gelegenheit nutzte das Trio Thurgauer Unkonzentriertheiten humorlos aus. Stefan Tschannen traf innert 194 Sekunden zweimal auf Vorarbeit seiner Sturmpartner Jeff Campbell und Brent Kelly. Es waren bereits die Skorerpunkte 35 bis 39, welche die eingespielte Formation in dieser Saison auf ihr Konto buchen konnte. Weitere sollten an diesem Abend gegen Hockey Thurgau noch folgen.

Aufbäumen im Schlussdrittel
Langenthal stand bis zur 4:0-Führung kompakt, gut gestaffelt und zeigte sich im Umschaltspiel vifer als die verunsicherten Thurgauer. Zwar konnten diese den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen, zum Punktgewinn reichte es trotz eines Aufbäumens und einiger Chancen aber nicht mehr.

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