Trainerwechsel nützt BSV Bern Muri nichts

HANDBALL ⋅ Der Trainerwechsel nützt dem BSV Bern Muri in der Handballmeisterschaft noch nichts. Die Berner verlieren daheim gegen Aufsteiger Suhr Aarau 23:24. Wacker Thun marschiert in der Tabelle weiter voraus.

24. September 2016, 19:54

Vor dem bedeutsamen Spiel gegen Suhr Aarau schickte der BSV den 52-jährigen Dragan Dejanovic in die Wüste und ersetzte ihn durch den 33-jährigen Assistenten David Staudenmann. Die erhoffte Wende zum Guten blieb vorerst aus. Die Stadtberner taten sich in der Offensive weiter schwer. Während des gesamten Spiels konnte der BSV nie in Führung gehen. Vier Minuten vor Schluss schien die Partie beim Stand von 23:21 und Ballbesitz für Suhr Aarau entschieden. Die Berner schafften durch Tobias Baumgartner und Kaspar Arn bis 21 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich. Drei Sekunden vor der Schlusssirene stellte Stevan Kurbalija Suhrs Auswärtssieg aber doch noch sicher.

Der Aufsteiger hält sich mit sieben Punkten aus sechs Spielen in der oberen Tabellenhälfte. Der Rückstand des BSV Bern auf Suhr Aarau beträgt bereits vier Punkte. Die Berner benötigen Siege, um das erklärte Ziel, die Qualifikation für die Finalrunde, nicht aus den Augen zu verlieren.

Wacker Thun setzte seinen Siegeszug auch gegen GC Amicitia Zürich fort, einen Meisterschaftsmitfavoriten. Die Thuner, die bereits vier und mehr Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufweisen, wurden zum zweiten Mal in dieser Saison gefordert. Die Zürcher führten in Thun 5:2 und in der 43. Minute immer noch 22:20. Mit einem neunminütigen Zwischenspurt vom 20:22 zum 27:23 realisierte Wacker aber die Wende. Lukas von Deschwanden erzielte zehn Tore für Thun. Trainersohn Lenny Rubin schied nach 22 Minuten verletzt aus. (sda)


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