Starkes Lebenszeichen von Aarau

CHALLENGE LEAGUE ⋅ Der FC Aarau gibt in der 10. Runde der Challenge League ein starkes Lebenszeichen von sich. Die ungenügend in die Saison gestarteten Aargauer schlagen Aufstiegsaspirant Xamax 2:0.
Aktualisiert: 
29.09.2017, 23:41
29. September 2017, 21:51

Totgesagte leben länger. Dieses Sprichwort passt zum FC Aarau und seinem Trainer Marinko Jurendic wie die Faust aufs Auge. Was wurde der 39-Jährige nach den zuletzt lustlosen Auftritten seines Teams nicht schon abgeschrieben. Ausgerechnet gegen den Challenge-League-Primus Xamax könnte er nun die erhoffte Wende herbeigeführt haben. Unter Regie von Captain Patrick Rossini und Neo-Aarauer Gilles Yapi, zeigte Jurendics Team in einem teils äusserst hitzigen Duell - die beiden Trainer wurde nach einem Rencontre in der zweiten Halbzeit auf die Tribüne verbannt, der bereits ausgewechselte Xamax-Akteur Pietro Di Nardo kassierte eine Rote Karte - eine kämpferisch einwandfreie Leistung.

In der 36. Minute belohnte Rossini sich und sein Team mit der Führung - Yapi gab den Ball an der Grundlinie nicht verloren und spitzelte ihn auf seinen einschussbereiten Teamkollegen. Xamax führte zwar die feinere Klinge, zeigte sich im Abschluss aber wenig abgeklärt. Anders die Aarauer, die sechs Minuten nach der Pause den zweiten Treffer erzielen konnten: Nicht sonderlich sehenswert zwar, aber eben effizient. Und ganz zur Freude ihres totgesagten Trainers.

Telegramm und Tabelle:

Aarau - Neuchâtel Xamax 2:0 (1:0). - 2834 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 36. Rossini 1:0. 51. Tasar 2:0. - Bemerkungen: 8. Kopfball von Nuzzolo (Neuchâtel Xamax) an den Pfosten. 74. Aarau-Trainer Jurendic und Xamax-Trainer Decastel auf die Tribüne verwiesen. 84. Rote Karte gegen den ausgewechselten Xamax-Spieler Di Nardo (Unsportlichkeit). 85. Kopfball von Karlen auf die Latte.

Rangliste: 1. Schaffhausen 9/24 (25:8). 2. Neuchâtel Xamax FCS 10/24 (16:8). 3. Servette 9/20 (20:9). 4. Vaduz 9/12 (11:12). 5. Chiasso 9/9 (9:9). 6. Rapperswil-Jona 9/9 (8:15). 7. Aarau 10/9 (9:13). 8. Wohlen 9/7 (11:21). 9. Winterthur 9/6 (8:15). 10. Wil 9/5 (7:14). (sda)


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