Wil-Präsident Bigger als Liga-Finanzchef im Ausstand

FC WIL ⋅ FC-Wil-Präsident Roger Bigger ist als Finanzchef der Swiss Football League in den Ausstand getreten. Er wolle sich auf die Rettung des Klubs konzentrieren. Auch gegen den zweiten Punkteabzug werde man Rekurs einlegen.
Aktualisiert: 
07.04.2017, 14:00
07. April 2017, 13:36
In den Ausstand getreten ist Bigger gemäss eigenen Angaben bereits am 16. März. Er werde das Amt erst wieder aufnehmen, wenn alle Verfahren gegen den FC Wil abgeschlossen seien. "Das kann noch diese Saison sein", sagt Bigger. "Ich möchte mich voll und ganz der Rettung des FC Wil widmen", begründet er seinen Schritt.

Seit der FC Wil in einer finanziellen Krise steckt, ist auch Kritik an Biggers Amt bei der Swiss Football League (SFL) laut geworden.
 

"Urteil nicht angemessen"

Zuletzt hat der FC Wil von sich reden gemacht, als ihm am Mittwoch erneut drei Punkte abgezogen wurden. Anders als im März kommuniziert, hatte der Klub die Januarlöhne nämlich nicht vollständig und rechtzeitig ausbezahlt. Dies war bereits der zweite Punkteabzug für den FC Wil innert weniger Wochen. Wird der Abzug von insgesamt sechs Punkten rechtskräftig, rutscht der FC Wil auf den letzten Tabellenrang der Challenge League.

Das will Bigger allerdings nicht hinnehmen. "Das Urteil ist nicht angemessen. Beide Punktabzüge betreffen die Januarlöhne. Wenn wir diese gar nicht bezahlt hätten, hätte es nur drei Zähler Abzug gegeben." Der FC Wil habe gegen den ersten Punktabzug termingerecht Rekurs eingereicht und werde dies in den kommenden Tagen auch gegen den zweiten tun. (sdu/jw)
 

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