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Tagblatt Online
11. August 2016, 23:32 Uhr

Wil auch nach vier Spielen noch ohne Sieg

Wils Neuzugang Mattia Bottani (r.) hätte drei Tore erzielen können. Zoom

Wils Neuzugang Mattia Bottani (r.) hätte drei Tore erzielen können.

Der FC Wil kommt in der Challenge League nicht richtig in die Spur. Trotz ansprechender Leistung, deutlich mehr Ballbesitz und einem Pfostenschuss von Marvin Spielmann in der Schlussphase reicht es gegen Aarau nur zu einem torlosen Unentschieden.

Simon Dudle

FUSSBALL. Den Saisonstart hat man sich beim FC Wil ganz anders vorgestellt. Zwei Punkte nach vier Spielen sind eine deutlich zu geringe Ausbeute für einen Verein, der den Anspruch hat, ganz oben mitzuspielen. Nachdem er die vier ersten Saisonspiele gegen jene Teams bestritten hat, die in der aktuellen Tabelle ganz oben stehen, ist er selber noch immer ohne Sieg – und hat bereits acht Punkte Rückstand auf Leader Zürich.

Gegen Aarau scheinen die Wiler nicht mehr gewinnen zu können. Bereits zum neunten Mal in Serie blieben sie gegen den Traditionsverein ohne Sieg. Vier der vergangenen fünf Spiele endeten unentschieden. Die jüngste Punktteilung war ein korrektes Verdikt, wenn man die reellen Torchancen als Anhaltspunkt nahm. Vor allem in der Schlussphase hatten beide Teams Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden. Für Wil traf der eingewechselte Marvin Spielmann, vormals bei Aarau unter Vertrag, den Pfosten, auf der anderen Seite musste Wils Mattia Bottani nach einem direkten Corner auf der eigenen Torlinie klären.

Bottanis Chancen
Zum ersten Mal stand die Wiler Neuerwerbung aus dem Tessin in der Startformation – und rechtfertigte Nomination. Gleich dreimal stand der Flügelspieler einem Torerfolg nahe, wobei sein Abschluss in der zweiten Halbzeit mit dem Absatz besonders sehenswert war. Auch diese Szene konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Wiler im gegnerischen Strafraum schwer taten. Zum erstenmal seit über zehn Monaten blieben sie in einem Heimspiel ohne Tor. Letztmals war dies Ende September 2015 der Fall – bei einem 0:0 gegen Winterthur. «Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Leistung war gut. Uns fehlen einfach die Tore», sagte Wils Trainer Ugur Tütüneker.

Spielmacher Taipi nicht dabei
Zu den Randgeschichten dieses Spiels gehörte, dass bei Wil Gjelbrim Taipi und Michael Gonçalves erstaunlicherweise nicht zum Aufgebot gehörten. Noch am vergangenen Sonntag beim 2:3 in Neuenburg hatten beide gespielt. Zu den Gründen hielt sich Sportchef Roland Koch bedeckt.
 
Wil – Aarau 0:0
IGP Arena:1610 Zuschauer. – Sr: Hänni.
Wil: Deana; Papp, Bühler, Korkmaz, Schäppi; Stillhart, Akin; Vonlanthen (64. Fazli), Yilmaz (79. Spielmann), Bottani; Ozokwo.
Aarau: Bucchi; Thrier, Besle, Thaler, Martignioni; Burki, Perrier; Peralta, Wüthrich (90. Hammerich), Josipovic (70. Rossini); Ciarrocchi.
Bemerkungen: Wil ohne Roux (gesperrt), Nganga, Keller, Maroufi, Stadelmann (alle verletzt), Freid, Ramos, Roesler, Taipi, Gonçalves und Breitenmoser (alle nicht im Aufgebot). Aarau ohne Tréand (gesperrt), Markaj, Romano (beide verletzt) und Hunn (nicht im Aufgebot). – 83. Pfostenschuss Spielmann. – Verwarnungen: 58. Yilmaz (Foul). 63. Papp (Ballwegschlagen). 72. Stillhart (Foul). 92. Peralta (Foul).
 
Rangliste:
1. FC Zürich 4/10. 2. Xamax 4/10. 3. Schaffhausen 4/9. 4. Aarau 4/8. 5. Chiasso 4/4. 6. Wohlen 4/4. 7. Winterthur 4/3. 8. Le Mont Lausanne 3/3. 9. Wil 4/2. 10. Servette 3/0.
 


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