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Tagblatt Online
6. September 2016, 12:36 Uhr

"Hart trainieren und die Chance nutzen"

Sechs Spiele, davon vier Niederlagen und nur zwei Siege: Die Bilanz des FC St.Gallen ist miserabel. FCSG-Spieler Steven Lang stellt sich in der Sendung "The Soccer Lounge" Fragen zur Stimmung im Team und zum kommenden Gegner FC Lugano.

FUSSBALL. Die Saison hat für den FC St.Gallen alles andere als wünschenswert begonnen. In den ersten sechs Partien verbuchten die Espen gerade mal sechs Punkte. Die Partie gegen den FC Luzern sahen viele Kritiker als wegweisend für Coach Joe Zinnbauer. Sein Traineramt stand auf tönernen Füssen. Und gerade dann, als die Wenigsten mit einem Sieg rechneten, platzte bei den Ostschweizern der Knoten. Der formstarke FC Luzern wurde mit 3:0 vom Platz gefegt.

Die Meisten erwarten nach der Länderspielpause einen weiteren St.Galler Coup. Wie wird sich Zinnbauers Mannschaft nun gegen den nächsten Gegner FC Lugano präsentieren? Trumpft Grün-Weiss erneut auf oder setzt es die nächste Niederlage ab? FCSG-Spieler Steven Lang, der am Montag in der Sendung "The Soccer Lounge" zu Gast war, sagte, es gelte dort anzuknüpfen, wo sein Team gegen Luzern aufgehört habe. Der Flügelspieler bestätigte zwar, dass die derzeitige Tabellenposition nicht gerade erfreulich sei. Aber: "In der Super League kann jeder jeden schlagen."

Neun Clubs in zehn Jahren
Moderator Stefan Eggli sprach mit Lang nicht nur über den FC St.Gallen, sondern auch über seine bisherige Karriere. Bis zu seinem 13. Lebensjahr übte der Jurassier noch zwei Sportarten aus. Im Sommer spielte er Fussball, im Winter Eishockey. 2005 wechselte er aber in die U18 des FC Basel. Danach ging es für den heute 29-Jährigen nach Frankreich zum FC Nantes, ehe er zu Neuchâtel Xamax wechselte. Seine weiteren Stationen waren der FC Aarau, die Grasshoppers, Lausanne-Sport und Servette. Via den FC Vaduz gelangte er schliesslich zum FC St.Gallen. In 236 Super-League-Partien erzielte der Flügelflitzer bisher 17 Tore und verbuchte 21 Assists.

"Ich schaue nicht zurück"
Dass er bereits bei neun verschiedenen Vereinen gespielt hat, empfindet Lang als Bereicherung, wie er dem Moderator gegenüber erwähnte. "Ich habe überall interessante Personen kennengelernt und ich bin stolz, dass ich schon so viel gesehen habe." Er hinterfrage daher auch keine seiner Entscheidungen. "Ich schaue nicht zurück. In diesem Moment, als ich mich entschieden habe, war es für mich der richtige Schritt."

Beim FC St.Gallen ist die Situation von Steven Lang nicht einfach. Unter Espen-Trainer Joe Zinnbauer nimmt der in Delémont aufgewachsene Allrounder derzeit eine Reservistenrolle ein. "Es ist das erste Mal, dass mir so etwas passiert", sagt Lang. Aber er müsse die Umstände nun mal akzeptieren und auf dem Trainingsplatz zeigen, wozu er fähig sei. "Wenn ich meine Chance bekomme, muss ich sie nutzen und bereit sein." Es bleibe ihm nichts anderes übrig als weiter hart zu trainieren.

Über welche Themen rund um den FC St.Gallen Moderator Stefan Eggli, Steven Lang und die beiden Fussball-Experten Martin Andermatt und Baykal Kulaksizoglu sonst noch sprachen, können Sie in der vollständigen Sendung nachschauen. (lex)



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