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Tagblatt Online
17. September 2016, 21:36 Uhr

Späte Erlösung für St.Gallen

Der FC St.Gallen und der FC Luzern wurden in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups von unterklassigen Vereinen hart gefordert. Die erlösenden 1:0 für Luzern bei Ticino Le Locle respektive für St.Gallen bei Le Mont fielen nach jeweils 79 Minuten.

Die Fussballer von Ticino Le Locle sind in der interregionalen 2. Liga nach fünf Runden punktelos. Dem FC Luzern verlangten sie im Schweizer Cup jedoch alles ab. Luzerns 1:0 beim 3:0-Erfolg fiel nach 79 Minuten. Die unterklassigen Neuenburger wehrten sich etwa eine Stunde lang nach Kräften. Dann zollten sie der zunehmenden Müdigkeit Tribut. Die Mannschaft von Trainer Markus Babbel übernahm das Diktat, vergaben zunächst ein paar Chancen und gingen dennoch als klarer Sieger vom Platz.

Hierfür reichten ab der 79. Minute zwei Tore nach Standardsituationen und ein weiterer Treffer aus. Goalgetter Marco Schneuwly zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus.

Roman Buess per Kopf

Die Young Boys waren vor drei Jahren beim unbequemen Challenge-League-Klub Le Mont in den Achtelfinals 1:4 untergegangen. Die Waadtländer spielten damals sogar noch in der Promotion League. Die Ostschweizer dagegen machten es bei ihrem jetzigen 1:0-Sieg ähnlich gut wie vor zwei Jahren, als sie sich gegen Le Mont in Baulmes ebenfalls knapp - 2:1 - durchsetzten.

Bilderstrecke: St. Gallen gewinnt in Le Mont

In der 79. Minute schossen die St.Galler das 1:0 in Le Mont und retteten sich so in die Achtelfinals des Schweizer Cups. (Bilder: Keystone)


Der Basler Stürmer Roman Buess, vom FC Thun in die Ostschweiz gekommen, erlöste seine Mannschaft rund eine Viertelstunde vor dem Ende, indem er eine schöne Kopfball-Stafette nach einem Corner aus nächster Nähe verwertete. Der Sieg war aufgrund der Spielanteile und der Chancen verdient. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff sah der St. Galler Verteidiger Kofi Schulz wegen einer Tätlichkeit im Gedränge an der Seitenlinie die Rote Karte.

GC mit früher Entscheidung

Im Unterschied zu Luzern machten die Grasshoppers beim Gastspiel beim Zürcher Zweitligisten Seuzach schon in der ersten Halbzeit Nägel mit Köpfen. Der 20-jährige Stürmer und U20-Internationale Nicolas Hunziker bedankte sich bei Trainer Pierluigi Tami für die Einsatzchancen mit den beiden Toren vor der Pause. Das 1:0 erzielte er mit dem Kopf, bei 2:0 nutzte er mit dem Fuss die perfekte Vorarbeit des ebenfalls jungen Dänen Lucas Andersen.

3500 Zuschauer im überfüllten Sportplatz Rolli sorgten für eine prächtige Stimmung. Die Aussenseiter erzielten Mitte der zweiten Halbzeit ein Tor, das wenige Augenblicke nach dem 0:3 fiel.

Lugano, im Vergleich zum letzten Meisterschaftsspiel auf jeder Position verändert, siegten beim Luzerner Zweitligisten Gunzwil 4:1. Nach 23 Minuten hiess es schon 3:1, unter anderem dank zwei Foulpenaltys und zwei Toren des israelischen Stürmers Ofir Mizrachi. Später trug sich auch Andres Ponce, ebenfalls Stürmer, als Doppeltorschütze ein.

Die weiteren Ostschweiz Clubs in der Übersicht: Calcio Kreuzlingen verliert zuhause gegen Tuggen 6:7 im Penaltyschiessen, und Brühl St.Gallen bezwingt Binningen auswärts 2:1. (red./sda)



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Retep14 (18. September 2016, 17:34)
Mein Gott

Hat der Narzist mit der weissen Föhnfrisur diesen faden Text in Auftrag gegeben? Ebenso dekadent wie die Cüplietage des FSCG!

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ERW (18. September 2016, 16:12)
mein gott....

ihr schweizer seid ein armes volk von einsamkeit und langweile... wenn ihr mal nicht eure 8 std schlaf kriegt fällt die welt zusammen... trauriger gehts nicht... lasst doch den bürgern auch win bisschen lebensfreude.... unglaublich diese tristheit..... schläft weiter werte ch

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ERW (18. September 2016, 14:56)
@ gallix

einmal mehr ein betriebswirtschaftlich treffender kommentar... ich sehs genau so... fcsg ein mittelmässiger challenge league club ... doch in verwaltung und deren ausgaben eiropa league würdig ... grossclubgetue gewürzt mit sportlich und strategischer inkompetenz....fcsg kommt gewaltig aif die welt.... die zeit läuft gegen den fcsg..... doch die lichter werden wöchentlich kleiner... der zug ist jetzt schon abgefahren... weiö das zeitfenster zu kurz ist um zu reagieren und sooooo viel zu verändern... doch selber schuld... sturheit und überheblichkeit ist eine giftige mischung..

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ktanner (18. September 2016, 10:02)
Planlos....

Meinung des Trainers:
Doch im Gegensatz zum Lugano Spiel war der Deutsche zufrieden, dass sein Team das umgesetzt hat, was er wollte, nämlich über die Seiten zum Erfolg zu kommen. (Spielbericht FCSG) Ja, sinnloses Gekicke nach vorn, ohne Anspielstation und so etwas gegen einen ChL-Klub! Im Strafraum erreichte kaum ein Ball die FCSG-Spieler.
Einfach nur unterirdisch, so kommt der FCSG im Cup nicht weit.

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Retep14 (18. September 2016, 09:58)
Früh/Zinnbauer/Stübi

.... Geht doch per sofort zu YB..... Leider reichen aber eure Qualitäten nicht einmal für einen CL Verein!! Aber evtl. bei Hundwil, Henau, Aadorf oder Hintertupfingen..? Wohl auch nicht! Darum räumt dringenst eure Sessel, aber subito. Ihr würdet mit eurem Rücktritt in der Ostschweiz Jubelstürme auslösen. Also kapiert endlich!!!

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Schwarzenegger (18. September 2016, 08:54)
Bedenklich

Ich hab den Match auf dem Livestream gesehen. Bedenklich, einfach nur sehr bedenklich. Zinnbauer muss zwingend weg und bitte Stübi gleich mit. Gebt das vorhandene Geld aus und holt Axel Thoma von Schaffhausen, der kann mehr als beide zusammen!

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Gallix (18. September 2016, 08:27)
Blamage pur

Natürlich, nach dieser Nichtleistung gegen Le Mont und dem mehr als glückhaften Weiterkommen gegen den Unterklassigen, mit dessen Budget nicht einmal die Löhne von Stübi und Zinnbauer bezahlt werden könnten, ist für Früh und Co. natürlich wieder alles bestens! Aber ich mags Früh mit seiner Sturheit, mit der er an diesem Totalversager-Duo Stübi /Zinnbauer festhält, sowas von gönnen, dass er mit seiner Zwängerei absteigt und freu mich dann schon auf die Derby's gegen die Wil-Türken. So ein 11:3 ist doch wieder mal fällig und Joe wird's sicher richten, zur Freude von Früh.

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Retep14 (17. September 2016, 22:10)
Vertragsverlängerung

Nach diesem gigantischen Cup Sieg wird Adolf Früh die Verträge mit Zinnbauer/Stübi bis 2022 verlängern. Sonst landen diese zwei Helden noch beim grossen FCB, lach laut...

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reto711 (17. September 2016, 21:42)
...das Leiden geht weiter...

...und wieder eine Woche für die Gegner des FCSG im Abstiegskampf. Eine Woche länger, in welcher der Toptrainer im Amt bleiben darf! Bravo!

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