«Nur so können wir siegen»

FCSG ⋅ Aus dem St. Galler Innenverteidiger Roy Gelmi wurde gestern ein defensiver Mittelfeldspieler. Seine Aufgabe erledigte er souverän. In einem kurzen Interview spricht er über seine ungewohnte Rolle und den Aufwärtstrend seiner Mannschaft.

21. November 2016, 11:19
Ralf Streule
Man sprach zuletzt davon, der FC St. Gallen müsse an den richtigen Schrauben drehen, damit der Erfolg zurückkehrt. Was hat das Team geändert?
Roy Gelmi: Wir sind wieder als Mannschaft aufgetreten, haben wieder über den Kampf zum Spiel gefunden. Wir wissen, dass wir nur so zum Sieg kommen, und müssen nun genau so weitermachen. Es darf keiner für sich alleine spielen, jeder muss offensiv und defensiv mithelfen. So kam St. Gallen schon zu früheren Zeiten zu Siegen – nur so geht’s. Wir hoffen jetzt auf einen Lauf.

Sie spielten erstmals von Anfang an im defensiven Mittelfeld. Man hatte das Gefühl, Sie fühlen sich dort wohl.
Gelmi: So anders als in der Innenverteidigung ist es ja nicht. Es gibt dieselben Mechanismen im Spiel. Ich habe auf dieser Position auch in den Trainings der letzten Wochen immer öfters gespielt und fühle mich auch dort wohl.

Vergangene Woche gab es Unruhe um den Club wegen der Entlassung des Trainerassistenten Martin Stocklasa. Was können Sie dazu sagen?
Gelmi: Es kam für uns natürlich auch überraschend. Aber wir wollten uns nicht vom Weg abbringen lassen, haben konzen­triert weitertrainiert.

Haben Sie nach den Gründen der Entlassung gefragt?
Gelmi: Es wurde von Anfang an gesagt, dass die Gründe nicht genannt würden. So haben wir auch nicht weiter nachgefragt.


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