«Mit sechzig, siebzig Minuten war ich durchaus zufrieden»

FCSG-Vizecaptain Albert Bunjaku im Zweikampf mit Nicolas Schindelholz. Zoom

FCSG-Vizecaptain Albert Bunjaku im Zweikampf mit Nicolas Schindelholz. (Ralph Ribi)

FUSSBALL. St.Gallens Trainer Joe Zinnbauer hat gegen Thun eine Halbzeit gesehen, «die meinen Vorstellungen» entspricht. Der Trainer über mangelnde Effizienz und ein Début.

08. Februar 2016, 08:21
Herr Zinnbauer, Ihre Mannschaft kassierte in der 94. Minute das entscheidende Tor. Was ist passiert?
Joe Zinnbauer:
Zur Pause war uns bewusst, dass wir nicht mehr derart viele Chancen bekommen würden wie zuvor. Wir hatten viel Aufwand betrieben und versuchten nach der Pause, clever zu spielen, kompakt zu stehen um Nadelstiche zu setzen. Wir haben die Konter dann leider nicht gut zu Ende gebracht. Und deshalb wurden wir bestraft.
  • FC St.Gallens Danijel Aleksic nach seinem Tor zum 1:0.
  • Torschütze Danijel Aleksic jubelt.
  • Jubel beim FC St.Gallen nach dem ersten Tor.

Die Rückkehr von Thun-Trainer Jeff Saibene an seine ehemalige Wirkungsstätte ist von Erfolg gekrönt. In einem Abnützungskampf gewinnen die Berner in St. Gallen dank eines Last-Minute-Tores mit 2:1. (Bilder: Ralph Ribi)

Ein so spätes Eigentor ist bitter.
Zinnbauer:
Die Mannschaft hat sich nicht belohnt für eine gute erste Halbzeit. Hätten wir in den ersten 45 Minuten unsere Chancen genützt, wäre es für Thun schwierig geworden, zurückzukommen. Vielleicht hört es sich nun blöd an: Aber mit unserem Spiel über sechzig, siebzig Minuten war ich durchaus zufrieden. Nur das Ergebnis passt mir nicht. Wir müssen nun die Fehler beheben, aber auch weiter an unseren Stärken arbeiten.
Trainer Joe Zinnbauer Zoom

Trainer Joe Zinnbauer (Urs Bucher)



Sie haben Ihr Team sofort nach dem Spiel zusammengezogen. Was haben Sie der Mannschaft gesagt?
Zinnbauer:
Ich versuchte, sie aufzumuntern. Die Spieler liessen die Köpfe hängen. Aber wir werden wieder Chancen erhalten, um uns zu stabilisieren.

Wie waren Sie mit dem Début von Gianluca Gaudino zufrieden?
Zinnbauer:
Man hat seine Qualitäten gesehen. Zudem arbeitete er auch defensiv. Gaudino ist am Ball sehr ruhig. Er lässt sich nicht stressen. (pl)
 

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