Nachgefragt

«Alles kaputt gemacht»

FUSSBALL ⋅

17. Oktober 2016, 08:30

Der St.Galler Mittelfeldspieler Mario Mutsch verschuldet im Heimspiel gegen Vaduz den Penalty, der seiner Mannschaft bereits in der vierten Minute das 0:1 einträgt.

St.Gallen hat auch im zehnten Anlauf gegen Vaduz nicht gewonnen. Woran lag es?

Es war natürlich unglücklich, dass wir so früh in Rückstand gerieten. Bitter für mich persönlich war, dass der Schiedsrichter bei meiner Aktion auf Penalty entschied.

Der FC St.Gallen kann gegen Vaduz einfach nicht gewinnen. Bilder vom 0:2 der Espen im Olma-Match gegen die Kicker aus dem Fürstentum Liechtenstein. (Bilder: Keystone)

Glauben Sie, dass es kein Penalty war?

Ich begleite Burgmeier und blockiere ihn, der Ball geht aber schon Richtung zweiter Pfosten. Aber wir mussten das so hinnehmen. Wir hatten ja noch achtzig Minuten Zeit, um selber Tore zu erzielen.

Können Sie die Zuschauer verstehen, die nach den vielen schlechten Eckbällen gepfiffen haben?

Natürlich. Das ist nicht unser Anspruch. So wie ich den Penalty verschuldet habe, so waren auch viele Eckbälle schlecht. Wir hören ja, wie unzufrieden die Zuschauer sind. Wir müssen einfach anders auftreten, um das Publikum wieder auf unsere Seite zu bringen.

Vor dem Vaduz-Spiel gab es die Hoffnung, dass es mit St.Gallen aufwärtsgehen könnte.

Ja, wir waren konstanter. Und nun haben wir alles wieder kaputt gemacht. (pl)


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