"Den Otero-Clan haben die Medien erfunden": FCSG-Nachwuchschef schlägt zurück

UNRUHE ⋅ Marco Otero, technischer Leiter von Future Champs Ostschweiz, stand in letzter Zeit immer wieder in der Kritik. Im Fanlokal Bierhof stellte er sich den Fragen der FCSG-Anhänger - und betonte, er sei nur ein ganz kleines Fischlein beim FC St.Gallen.
23. November 2017, 15:15
Adrian Lemmenmeier
An der Diskussion im "Bierhof" erzählte Marco Otero über seine Arbeit als Nachwuchschef. Dass er sich in dieser Position bei vielen Leuten unbeliebt mache, liege in der Natur der Sache, sagte er. Schliesslich würden es von den vielen Talenten, die im Nachwuchs starteten, nur einige wenige nach oben schaffen. Enttäuschte Eltern seien in seinem Beruf an der Tagesordnung, so Otero.
 

"Otero-Clan" sei eine Erfindung der Medien

Otero liess keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, dass sein Einfluss beim FC St.Gallen kleiner sei, als von den Medien - namentlich vom "Tagblatt" - angenommen. "Ich bin ein kleines Fischchen", sagte Otero. Er sei im Verein nicht zeichnungsberechtigt und wirke bei wichtigen Entscheiden höchstens insofern mit, als dass er beratend Inputs gebe. Mehrfach räumte Otero ein, dass er sehr gute Beziehungen zu Spielerberater Donato Blasucci pflege. Er pflege auch zu anderen Leuten im internationalen Fussball gute Beziehungen. Das sei völlig normal. Daraus abzuleiten, er sei der Kern eines Clans, der beim FC St.Gallen bei wichtigen Entscheidungen mitwirke, sei absurd. "Den Otero-Clan haben die Medien erfunden", so Otero.

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