FCSG-Gelbkönig wird Ordnungshüter

RAUBEIN ⋅ Stéphane Besle, zuletzt beim FC Aarau unter Vertrag, beendet im Winter seine Karriere. Einst sammelte der Verteidiger beim FC St.Gallen rekordverdächtig viele Verwarnungen, nun will er selber solche Aussprechen: Er wird Polizist in Neuenburg.
13. September 2017, 09:51
Jeder Krimi-Fan kennt das "Good Cop/Bad Cop"-Spiel: Ein "guter" Polizist redet dem Verdächtigen im Verhör gut zu, der "böse" schüchtert ihn ein. Welche Rolle Stéphane Besle dabei spielen würde, scheint klar: Der einstige FCSG-Verteidiger war das Raubein der Liga. In der Saison 2013/14 sammelte er 16 gelbe Karten, in seinen insgesamt drei Jahren in St.Gallen holte er gemäss transfermarkt.ch bei 98 Einsätzen 37 Verwarnungen und wurde viermal vom Platz gestellt. Nun will er selber Verwarnungen und Strafen aussprechen, wie er dem "Blick" verrät: Im Januar tritt er in die Polizeischule Neuenburg ein, die Aufnahmeprüfung hat er bereits bestanden. Mit dem FC Aarau hat er sich darauf geeinigt, den Vertrag zur Winterpause aufzulösen.

Dass Besle ein "Bad Cop" wird, steht für ihn dennoch nicht fest: "Auf dem Platz bin ich hart, daneben ein ganz anderer Mensch", lässt er sich im "Blick" zitieren. (red.)

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