Spielabbruch wegen starken Regens

ST.GALLEN - LUGANO ⋅ Der FCSG kann wegen starken Regens die Partie gegen den FC Lugano nicht zu Ende spielen. Schiedsrichter Sascha Amhof hat das Terrain nach der zweiten Halbzeit inspiziert und entschieden, dass die Partie abgebrochen wird.
Aktualisiert: 
29.07.2017, 21:00
29. Juli 2017, 19:58

Das Gewitter, das kurz nach Spielbeginn über das Cornaredo hineinzog, setzte den Rasen zusehends unter Wasser. Schon vor Pause waren die Bedingungen an der Grenze zur Irregularität. Die letzte Szene der ersten Hälfte belegte die Unbespielbarkeit des Terrains bestens: Ein Pass von St. Gallens Goalie Daniel Lopar blieb wie angeklebt in einer Pfütze stecken. Dies eröffnete den Luganesi einen Konter, den diese aber ebenfalls nicht sauber zu Ende spielen konnten.

  • Man könnte meinen, dass das Bild eine Szene aus einer neuen Wassersportart darstellt: Goalie Daniel Lopar lenkt den Ball ab.
  • Das heftige Gewitter in Lugano sorgt nach der ersten Halbzeit für einen Spielabbruch.
  • Sie blieben vom starken Regen verschont: Martin Angha, Tranquillo Barnetta, Nassim Ben Khalifa (v.l.n.r.) auf der Ersatzbank.

Der FCSG kann wegen starken Regens die Partie gegen den FC Lugano nicht zu Ende spielen. Schiedsrichter Sascha Amhof hat das Terrain nach der zweiten Halbzeit inspiziert und entschieden, dass die Partie abgebrochen wird. (Bilder: Freshfocus)

Weil nach der um 15 Minuten verlängerten Pause keine baldige Besserung der Verhältnisse absehbar war, sah sich Schiedsrichter Sascha Amhof zum Abbruch gezwungen. Zu diesem Zeitpunkt führte Lugano dank eines Treffers von Dragan Mihajlovic nach einer guten halben Stunde hoch verdient mit 1:0. Umso ärgerlicher für die Tessiner, dass das Spiel gemäss Reglement von Beginn weg und damit beim Stand von 0:0 wiederholt werden muss.

Vergleichbares hatte sich letztmals 2015 in Sitten und 2014 in Aarau ereignet. Im Wallis, wo der FC. St. Gallen ebenfalls involviert war, sorgte starker Schneefall nach 67 Minuten beim Stand von 0:0 für einen Abbruch und eine Neuansetzung. Im Aarauer Brügglifeld hatte starker Regen ein Jahr zuvor bereits nach zweieinhalb Spielminuten zum Abbruch geführt.

Telegramm:

Lugano - St. Gallen nach 45 Minuten beim Stand von 1:0 wegen unbespielbaren Terrains abgebrochen

SR Amhof. - Tor: 33. Mihajlovic (Crnigoj) 1:0.

Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Sabbatini; Crnigoj, Mariani, Piccinocchi, Mihajlovic; Carlinhos, Marzouk.

St. Gallen: Lopar; Koch, Haggui, Wiss, Wittwer; Kukuruzovic, Tschernegg, Tafer, Aleksic; Aratore, Buess.

Bemerkungen: Lugano ohne Jozinovic und Padalino (beide verletzt). St. Gallen ohne Adonis Ajeti, Toko, Blasucci und Hefti (alle verletzt). Verwarnungen: 13. Haggui (Foul). 34. Wiss (Foul). (sda)


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