"Ajeti ist nicht auf dem Absprung"

FCSG ⋅ Der FC St.Gallen bestätigt das Interesse des italienischen Serie-A-Aufsteigers SPAL Ferrara an Stürmer Albian Ajeti. Doch die in den Medien herumgereichten Summen seien zu Hoch und Ajeti nicht auf dem Absprung.
03. August 2017, 16:47
Dem FC St.Gallen liegt erneut eine Offerte für seinen Stürmer Albian Ajeti vor. Serie-A-Aufsteiger SPAL Ferrara soll für den 20-Jährigen laut "Blick" 3,5 Millionen Franken geboten haben. "Es gibt ein Angebot für Ajeti, aber nicht in dieser Grössenordnung", sagt Daniel Last, Mediensprecher des Clubs. Konkreter mochte er nicht werden, man kommentiere keine Gerüchte und grundsätzlich auch keine Zahlen. Allerdings sei Ajeti nicht auf dem Absprung. Er bereite sich auf das Heimspiel gegen Sion am Sonntag vor. Ruhig werden um den Stürmer dürfte es wohl erst Ende August. Dann schliesst das internationale Transferfenster.

Dass St.Gallen Ajeti nicht kampflos abgibt, musste schon der FC Basel erfahren. Der Schweizer Meister soll für den Stürmer 2,8 Millionen Franken geboten haben, den Ostschweizern war das zu wenig. Der Transfer kam nicht zustande. (pl)
  • Marco Zwyssig (rechts) verliess den FC St.Gallen im Sommer 2001 in Richtung FC Tirol Innsbruck (heute FC Wacker Innsbruck) . Die Österreicher liessen sich den Innenverteidiger 220'000 Franken kosten.
  • David Marazzi wechselte nach dem Abstieg im Sommer 2008 zum FC Aarau. Der linke Mittelfeldspieler verbrachte zuvor 5 Saisons in der Ostschweiz. Kostenpunkt: 220'000 Franken.
  • Seifedin Chabbi wurde im Sommer 2016 vom FC St.Gallen aus Lustenau geholt und bereits im Winter 2017 wieder verkauft. Seither spielt er wieder in Österreich. Sein aktueller Arbeitgeber Sturm Graz überwies 220'000 Franken in die Ostschweiz.

Wechselt Albian Ajeti tatsächlich zum FC Basel, bringt dies dem FC St.Gallen Millionen ein. Wer bis anhin der teuerste Abgang der Espen ist, zeigt unsere Bildergalerie. (Quelle: www.transfermarkt.ch)


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