Ajeti bleibt in St.Gallen

FCSG ⋅ Kein Wechsel zum FC Basel: Albian Ajeti wird auch kommende Saison für den FC St.Gallen auf Torejagd gehen. Daniel Last, Mediensprecher des FCSG, bestätigt den Abbruch der Gespräche.
22. Juni 2017, 09:02
"Wir haben uns schlicht nicht gefunden", sagt Daniel Last, Mediensprecher des FC St.Gallen. "Der FC Basel hatte seine Vorstellungen zum Transfer und wir hatten die unseren." Diese hätten nicht übereingestimmt und so seien die Gespräche "freundschaftlich" beendet worden. Zu den konkreten Differenzen wollte Last nichts sagen. Es wird spekuliert, dass die vom FC St.Gallen verlangte Ablösesumme gar für Ligakrösus Basel zu hoch waren. Bis zu fünf Millionen Franken sollen die Espen für den 20-jährigen Stürmer gefordert haben. 

Dies bestätigt auch FC-Basel-Sportchef Marco Streller gegenüber dem Blick: "Wir haben die Verhandlungen freundschaftlich abgebrochen." Albian Ajeti werde diese Saison nicht zum FC Basel kommen." 

Damit kann FCSG-Coach Giorgio Contini für kommende Saison mit vier nominellen Mittelstürmern planen. Nebst Ajeti sind dies Roman Buess und Neuzugang Nassim Ben Khalifa, sowie der Nachwuchstürmer Boris Babic. 

  • Marco Zwyssig (rechts) verliess den FC St.Gallen im Sommer 2001 in Richtung FC Tirol Innsbruck (heute FC Wacker Innsbruck) . Die Österreicher liessen sich den Innenverteidiger 220'000 Franken kosten.
  • David Marazzi wechselte nach dem Abstieg im Sommer 2008 zum FC Aarau. Der linke Mittelfeldspieler verbrachte zuvor 5 Saisons in der Ostschweiz. Kostenpunkt: 220'000 Franken.
  • Seifedin Chabbi wurde im Sommer 2016 vom FC St.Gallen aus Lustenau geholt und bereits im Winter 2017 wieder verkauft. Seither spielt er wieder in Österreich. Sein aktueller Arbeitgeber Sturm Graz überwies 220'000 Franken in die Ostschweiz.

Wechselt Albian Ajeti tatsächlich zum FC Basel, bringt dies dem FC St.Gallen Millionen ein. Wer bis anhin der teuerste Abgang der Espen ist, zeigt unsere Bildergalerie. (Quelle: www.transfermarkt.ch)

Gute Nachrichten in schwierigen Zeiten

Die Nachricht über den definitiven Verbleib des Stürmers, dürfte Balsam für die Seelen der FCSG-Anhänger sein. Zwar ist die Vorbereitung der neuen Saison erst drei Tage alt, beim FCSG herrscht bereits wieder Unruhe: Am Mittwoch gab Sportchef Christian Stübi seinen Rücktritt auf Ende Jahr bekannt. Ajeti dürfte sich indes die Szenerie nur von weiten angesehen haben. Er weilt, gleich wie Mannschaftskollege Silvan Hefti, noch in den Ferien. Die beiden Jungprofis waren vergangene Woche noch mit der Schweizer U21-Nationallmanschaft unterwegs gewesen. (tn)

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