Minnesota verliert Spiel 1 in Winnipeg

NHL ⋅ Nino Niederreiter misslingt mit Minnesota der Start in die NHL-Playoffs. Der Churer verliert mit den Wild trotz Führung im letzten Drittel 2:3 bei den Winnipeg Jets.
Aktualisiert: 
12.04.2018, 06:43
12. April 2018, 06:22

Für die Winnipeg Jets war es der erste Playoff-Sieg in der Geschichte der Organisation. Das Team wurde 1997 unter dem Namen Atlanta Trashers gegründet und zu Beginn der Saison 2011/12 nach Winnipeg umgesiedelt.

Nachdem Mark Scheifele Winnipeg in der 38. Minute in Überzahl in Führung gebracht hatte, lieferten sich die beiden Teams im Schlussdrittel einen spannenden Schlagabtausch. Mit einem Doppelschlag durch Matt Cullen und Zach Parise innerhalb von 2:12 Minuten drehte Minnesota bis zur 44. Minute die Partie.

Doch Winnipeg gelang nur 53 Sekunden später durch Patrik Laine der 2:2-Ausgleich. Die Entscheidung zugunsten der Kanadier fiel gut sieben Minuten vor Schluss. Winnipegs Verteidiger Joe Morrow traf mit einem satten Direktschuss, nachdem Nikolaj Ehlers, der Sohn von SCL-Tigers-Trainer Heinz Ehlers, den Puck hinter dem gegnerischen Tor erobert hatte.

Niederreiter stand fast 17 Minuten auf dem Eis. Der Churer Stürmer blieb aber ohne Skorerpunkt. Er beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.

Golden Knights siegen ohne Sbisa

Ebenfalls zu ihrem ersten Playoff-Sieg kamen die Vegas Golden Knights. Das auf diese Saison hin neugegründete Team aus der Stadt des Glücksspiels bezwang die Los Angeles Kings im Startspiel zuhause mit 1:0. Das einzige Tor der Partie erzielte Verteidiger Shea Theodore bereits nach knapp vier Minuten. Die Golden Knights spielten erneut ohne Luca Sbisa. Der Zuger Verteidiger befindet sich nach seiner im Februar erlittenen Handverletzung im Aufbautraining.

Pittsburgh mit Kantersieg

Die Pittsburgh Penguins starteten mit einem lockeren 7:0-Heimsieg gegen die Philadelphia Flyers in die Playoffs. Bryan Rust, Carl Hagelin und Jewgeni Malkin brachten den Stanley-Cup-Sieger der letzten beiden Jahre bereit im Startdrittel 3:0 in Führung. Pittsburghs Starspieler Sidney Crosby gelang zwischen der 30. und 51. Minute ein lupenreiner Hattrick. Mit 24 Paraden wusste auch Pittsburghs Goalie Matt Murray zu überzeugen. Der 23-jährige Kanadier blieb damit im dritten Playoff-Spiel in Folge ohne Gegentor. (sda)


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