Im Trend: Urban Farming!

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im Auftrag von Do it + Garden Migros Luzern
Lust auf Frühling? Und wie! Denn endlich hat die Sonne die Kraft, die einstelligen Temperaturen auf zweistellig zu «tunen». Jetzt, wo die Frischluftzone lockt und es einen nach draussen zieht, ist es höchste Zeit, Balkon und Garten frühlingsfit zu machen und hübsch in Szene zu setzen.
31. Mai 2017, 16:03
Dieser Artikel wurde von der Verlagsredaktion der Luzerner Zeitung im Auftrag von Do it + Garden Migros Luzern erstellt. Do it + Garden Migros Luzern trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt. Hier geht es zu den Richtlinien für Sponsored Content der Luzerner Zeitung.
Andrea Decker
Bevor wir Trends aufspüren, Ratschläge abholen und die Dos und Don'ts in Sachen Pflanzen lernen, stellen wir eins klar: Im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse gilt die Devise: Jeder, wie er es mag. Denn, wo sonst, wenn nicht zu Hause, darf man genau das machen, wonach einem der Sinn steht. Ob also üppig oder dezent, auf kleinem Raum oder auf grösseren Flächen, umgeben von essbarem Gewächs oder inmitten dekorativer Pflanzen – der Wohlfühlfaktor ist entscheidend. Das Abc und Who-is-who der Pflanzen sowie deren Bedürfnisse, bevorzugte Lage und Wohlfühltemperatur zu kennen, ist nicht nur Vorteil, sondern hoffentlich Garant für ein kleines blühendes Wunder. Positive Begleiterscheinung: Das Bedürfnis vieler Menschen, sich vermehrt mit eigenen Händen der Natur zu widmen, wird gestillt.

Das Fahrrad gehört längst zum urbanen Lifestyle. Die aktuelle Ausstellung "Bike I Design I City" im Gewerbemuseum Winterthur zeigt die neusten Trends und Styles der Fahrradbranche. Daneben sind auch die technischen Entwicklungen und moderne Mobilitätskonzepte zu sehen. (Silva Schnurrenberger)

Wo ist Süden?

Bevor man also das Gartencenter stürmt und sich aufgrund all der bunten Blüten nicht für das passende Pflänzchen entscheiden kann und sie grad alle mitnimmt..., aufgepasst! Denn wichtig bei der Wahl seiner grünen Mitbewohner ist die Ausrichtung von Balkon oder Terrasse. Je nachdem, ob der Standort nach Süden oder Norden gerichtet ist, kommen unterschiedliche Gewächse zum Zug. Im Halbschatten, also an Standorten mit drei bis fünf Sonnenstunden täglich, fühlen sich ziemlich viele Pflanzen wohl. So auch Maiglöckchen, Herzlilie, Rhododendron, Fleissige Lieschen, Knollenbegonien oder Efeu, um nur einige zu nennen. Mediterrane Pflanzen wie beispielsweise Dipladedia, Gazanien, Verbenen und Geranien geniessen die wärmenden Sonnenstrahlen. Wer also weiss, wo und warum seine Gewächse am schönsten gedeihen, findet sich auf seinem bunten, duftenden Fleckchen Erde wieder, wo es sich einfach wunderbar entspannen lässt.

Köstlichkeiten vom Balkon

Die Annahme, dass es für den Anbau von Gemüse einen eigenen Garten braucht, ist glücklicherweise falsch. «Urban Farming» ist wortwörtlich in aller Munde und erfreut jene Geniesser, die gerne ihrem selbst angebauten Gemüse beim Wachsen zusehen möchten. Nur zu also, Urban Farmers! Denn schmackhafte Kräuter und Minigemüse lassen sich schon in kleineren Kistchen oder Töpfen sowie in Hochbeeten ziehen. Und dass eine liebevoll betreute und erfolgreiche Ernte von Tomaten, Peperoni & Co. auch tatsächlich mühelos gelingt, haben wir einen Profi aufgespürt: Valentin Brändle, Herr über die Blumen und Pflanzen bei Do it + Garten der Migros Luzern. Von ihm lernen wir, dass die Anzucht aus Samen keine Hexerei ist. Anzucht-Sets und Mini-Treibhäuser sowie torffreie Anzuchttöpfe erleichtern die Aussaat, bieten optimale Keimbedingungen und finden auch auf kleinem Raum ihren Lieblingsplatz. Das merken wir uns.


Nun gilt es, gesund zu bleiben – einverstanden, Valentin Brändle? Und wie machen wir das? Damit Krankheiten und Schädlinge erst gar keine Chance haben, gilt es, die richtige Topfgrösse zu bestimmen und dem Gewächs jenen Standort zu suchen, den es verdient. Kompakt wachsende Sorten wie Tomaten, Paprika, Peperoni und Gurken können dem Wind besonders gut die Stirn bieten. Aber auch Radieschen, Salate, Mangold, Karotten und Kartoffeln eignen sich wunderbar für die Kultur auf dem Balkon. Folgende Regel gilt aber für alle: Damit die Pflanzen fleissig wachsen und leckere Erträge liefern, brauchen sie Raum für ihre Wurzeln. Je kleiner das Gefäss, umso kleiner bleiben die Pflanzen und desto häufiger leiden sie Durst. Balkongemüse wie Tomaten oder Gurken können nicht ohne regelmässige Nährstoffzufuhr leben und müssen mindestens zweimal pro Woche mit einem Flüssigdünger versorgt werden – die Erträge werden dafür umso reichlicher und genüsslicher.

Vertikales Gärtnern auf kleinen Flächen ist die Lösung schlechthin. Dafür eignen sich Blumenampeln für krautige Kräuter wie beispielsweise Oregano sehr gut. Aufrechtwachsende Kräuter wie Rosmarin oder Basilikum fühlen sich auf Pflanzen-Etageren daheim, wo hingegen kletterndes Gemüse wie Zucchetti und Gurken auf Rankhilfen angewiesen sind.

Mit vielen Infos im Gepäck und den Gartenprofis vor Ort darf nun ungeniert drauflosgegärtnert werden. Viel Freude dabei und grüner Daumen hoch!

 

Nachgefragt bei Gartenprofi Valentin Brändle vom Migros-Fachmarkt Do it + Garten Luzern.

Welche Pflanzentrends sind 2017 angesagt?
Zurzeit ist alles Trend, was man essen kann. Auch auf kleinen Flächen werden fleissig Obst, Gemüse und Kräuter angebaut. Hochbeete eignen sich dafür besonders gut und sind dank ihrer Höhe auch gut zum Rücken.

Stichwort Urban Farming.
Genau. Wir stellen fest, dass speziell bei Familien und jungen Erwachsenen das Anbauen von Früchten wie Himbeeren und Erdbeeren sowie eigenem Gemüse wie Radieschen, Zuccheti, Tomaten, Peperoni & Co. hoch im Kurs ist. Das mag auch daran liegen, dass Themen wie eine gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und Regionalität an Wichtigkeit gewonnen haben. Wie zeigen sich trendige Balkons, Terrassen und Gärten in dieser Saison? Schon mit den richtigen Deko-Elementen gelingt es, dem eigenen Zuhause ein Ferienfelling zu verpassen. Ob modern im Beton-Look, rustikal mit naturbelassenem Terracotta oder elegant aus glasiertem Steinzeug – Übertöpfe aller Art, bestückt mit mediterranen Kräutern, duftendem Lavendel, exotischem Bambus oder einem Zitronenbäumchen, setzen tolle Akzente.

Sollte man beim Pflanzenkauf auf die Regionalität achten?
Regionale Artikel zu kaufen, macht Sinn, da die Umwelt geschont wird und regionale Produzenten unterstützt werden. Unsere Gemüsesetzlinge beispielsweise werden in Udligenswil bei Rigi Gemüse gezogen.

Wie ist es um die Outdoor-Möbeltrends bestellt?
Diesen Sommer geht es bunt zu und her. Von knalligen Liegestühlen über farbige Sonnenschirme bis hin zu kleineren Accessoires und Kindermöbeln: Farbe ist Trumpf und macht gute Laune an heissen Tagen. Wer durch unsere Ausstellung läuft, stellt fest, dass Koralle, Türkis- und Grüntöne das Sortiment bestimmen und rote Highlights die Akzente setzen.
Damit die Pflanzen auch garantiert am richtigen Ort landen, hier ein kleiner Ratgeber «hot or not».

Manche mögen's heiss!

Blaue Fächerblume
Blaues Gänseblümchen
Blumenrohr
Bougainvillen
Clematis
Chrysanthemen
Elfensporn
Erdbeere
Geranie
Husarenknopf
Kapmargeriten
Kugelprimel
Lavendel
Echter Lorbeer
Mehliger Salbei
Million Bells
Mittagsgold
Oleander
Petunien
Polsterglockenblumen
Portulakröschen
Roseneibisch
Rosmarin
Salbei
Temari Verbene
Thymian
Tomate
Schönmalve
Vanilleblume
Walzen-Wolfsmilch
Wandelröschen
Zinnie
Schwarzäugige Susanne
Stiefmütterchen
Prunkwinden

Schatten, bitte!

Alpenveilchen
Astilben
Begonie
Bergenie
Efeu
Fingerhut
Fleissige Lieschen
Fuchsia
Gedenkemein
Herzlilie
Herbstanemonen
Hortensie
Mondviole
Maiglöckchen
Pantoffelblume
Rhododendron
Efeu
 

Ratatouille «à la maison»

Wer sät, darf auch ernten und findet fast alle Zutaten für ein köstliches Ratatouille in seinem grünen Hideaway. Und die Einkaufsliste ist nur noch halb so lang. Bon appétit!
 
  • 300 g Süsskartoffeln in 2,5 cm grosse Stücke geschnitten
  • Bratbutter oder Bratcrème
  • 250 g Auberginen, gerüstet, in 2 cm grosse Stücke geschnitten
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Zucchetti, gerüstet, in 2 cm grosse Stücke geschnitten
  • Je 1 rote und gelbe Peperoni, geschält, in Streifen geschnitten
  • 2 Fleischtomaten, geschält, entkernt, gewürfelt
  • 2  Knoblauchzehen, fein gehackt
  • ½ Bund Basilikum, fein geschnitten
  • Salz und Pfeffer
Süsskartoffeln unter häufigem Wenden in Bratbutter 5 Minuten anbraten.
Etwas Bratbutter dazugeben und Auberginen beifügen, 10 Minuten mitbraten.
Zwiebeln, Zucchetti, Peperoni, Tomaten und Knoblauch zum Ratatouille geben, gut andämpfen.
Zwei Drittel des Basilikums dazugeben, würzen. Zugedeckt bei kleiner Hitze rund 20 Minuten schmoren lassen. Restlicher Basilikum beifügen, abschmecken. Et voilà!

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