Roger

Dein Freund und Helfer
auf dem Messegelände

SPIRIG ⋅ Als Quartierpolizist von St.Fiden ist Roger Spirig während der Olma zuständig für die Anlieferungen, die Verkehrsführung, das Parking Ost und den mobilen Polizeiposten.

06. April 2017, 10:17
An Grossanlässen wie der Olma braucht es polizeiliche Präsenz, sei es zur Verkehrsregelung, zur Sicherheit oder einfach als Ansprechpersonen. Roger Spirig ist einer der Polizisten, der täglich im Messeareal sowie am Herbstjahrmarkt anzutreffen ist. "Diese Arbeit gefällt mir, weil nicht alles planbar und deshalb Flexibilität gefordert ist. Das macht es spannend", sagt er. "Flexibel kann man nur sein, wenn man seine üblichen Aufgaben im Griff hat. Dies ist der Fall und deshalb freue ich mich auf die täglichen Herausforderungen an der diesjährigen Olma." Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Europa ist die Sicherheit an Veranstaltungen zum grossen Thema geworden. Die Polizei hat bereits 2016 ihr Sicherheitsdispositiv angepasst und wird auch in diesem Jahr eine Lagebeurteilung vornehmen und darauf basierend Vorkehrungen treffen.

Schöne und unschöne Momente

Als Freund und Helfer hat Roger Spirig schon einiges erlebt. Gerne erinnert er sich an die strahlenden Augen einer Mutter, als er und seine Kollegen ihr vermisstes Kind beim Jahrmarkt wiedergefunden hatten und ihr wohlbehalten zurückbringen konnten. Andererseits gibt es auch Situationen, die zu eskalieren drohen. So wurde Roger Spirig schon von einer stark alkoholisierten Person angegriffen. Zum Glück waren vier Polizisten ausser Dienst in der Halle, die ihm zu Hilfe eilten und den Randalierer überwältigten. Die angeforderte Verstärkung konnte den Mann dann in Gewahrsam nehmen.

Maestrani-Männlein

Roger Spirig ist in Diepoldsau, genauer im Schmitter, aufgewachsen. Seine Kindheitserinnerungen an die Olma sind noch sehr präsent. "Ich kann mich gut an die laufenden Männlein der Maestrani-Werbung auf dem Dach der legendären Halle 7 erinnern. Ausserdem hatte es immer sehr viel Leute. Und die ausgestellten Baumaschinen auf dem Messegelände waren sehr eindrucksvoll."

Olma in drei Worten: Menschen, Verkehr, Messe

Der Ordungshüter hat heute selber zwei Buben. Mit Frau und Kindern besucht er jeweils gerne die Olma und anschliessend den Jahrmarkt. Wenn er als Privatmann an der Messe ist, geniesst er Gespräche mit Personen aus seinem Olma-Netzwerk. (cs)

(sanktgallenTV.ch)

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