Nöldi

"In der sennischen Tracht an die Olma"

FORRER ⋅ Auf einem Bauernhof aufgewachsen, besuchte Nödli Forrer sechsjährig erstmals die Olma. Die Wahl zum Olma-Botschafter ist für ihn deshalb eine grosse Ehre.

06. April 2017, 10:17
Nöldi Forrer ist der erfolgreichste noch aktive Schwinger und dank seiner offenen und aufgestellten Art auch einer der populärsten. Der Schwingerkönig von 2001 in Nyon gewann sechs Eidgenössische Kränze und ist mit 142 Kranzgewinnen der mit Abstand erfolgreichste Kranzschwinger. 

In die eindrückliche Erfolgsliste des Toggenburgers gehören auch drei Erfolge (2000, 2006, 2009) beim nur alle drei Jahre stattfindenden Olma-Schwinget. «Das Olma-Schwinget ist etwas ganz Besonderes. Es ist das letzte Schwingfest im Jahr und richtet sich nicht ausschliesslich an ein schwingaffines Publikum», sagt Nöldi Forrer. Im Verlaufe eines Tages schauen viele Olma-Besucher den sportlichen Aktivitäten zu. «Das ist für unseren Sport sehr wertvoll», so der Käsermeister, der mit dem feinen, milden «Königchäs» sogar seinen eigenen Käse entwickelt hat. So ist es nicht verwunderlich, dass für Forrer bei einem Olma-Besuch, der jedes Jahr ein «Muss» ist, ein Rundgang durch die Ernährungshalle Pflicht ist. 

Besuch an der Messe möchte er nicht missen

Für Nöldi Forrer ist die Olma nicht erst seit seiner Berufswahl zum Käser ein Fixpunkt. «Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Da war es selbstverständlich, mit dem Zug an die Olma nach St. Gallen zu reisen», erinnert sich Forrer. Als Sechsjähriger durfte er erstmals mit an die Olma. «Weil dies für uns ein Festtag war, kleideten wir uns sennisch – das heisst in der Toggenburger Tracht.» Auch heute noch will er einen Besuch an der Messe nicht missen.
 

Olma in drei Worten: Ort der Begegnung


Umso grösser ist seine Freude darüber, dass er zum Olma-Botschafter auserkoren wurde. «Dies ist für mich eine grosse Ehre. Als Botschafter will ich Gross und Klein dazu ermuntern, sich für einen Besuch der Olma genügend Zeit zu nehmen, denn durch die Hallen zu hetzten bringt nichts – den Rundgang muss man geniessen.» Getreu diesem Grundsatz fasst Nöldi Forrer, der auch in diesem Jahr nochmals in den Sägemehlringen aktiv sein und den jungen Schwingern immer wieder einmal ein Bein stellen will, die Olma in drei Worten zusammen: «Ort der Begegnung.» (fb.)

(sanktgallenTV.ch)


 

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