Tagblatt Online
7. April 2017, 12:30 Uhr

«Sönd Willkomm» seit 20 Jahren

2013 Zoom

2013 Moderner Akzent im Ortskern: Der Neubau an der Speicherstrasse 10 in Teufen enthält nebst grosszügigen Geschäftsräumen auch acht Wohnungen.

Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) ist seit 1996 in Appenzell Ausserrhoden präsent. Seither hat sie sich als vertraute und engagierte Bank einen treuen Kundenstamm erarbeitet und geniesst auch hierzulande den Ruf als «Hausbank».

«Doppelt exotisch» sei es, wie anlässlich der feierlichen Eröffnung am 8. Mai 1996 zu hören war, wenn die St. Galler Kantonalbank im Ausserrhodischen eine Niederlassung aufmache. Schon damals sah sich die Bankbranche konfrontiert mit Konzentrationen, Fusionen und auch Schliessungen. Die Neueröffnung einer Bank war deshalb eine Seltenheit – und erst noch einer Kantonalbank in einem anderen Kanton! Am Umfeld hat sich seither nicht viel geändert. Zudem führt die zunehmende Digitalisierung dazu, dass Bankkunden ihre Geschäfte immer öfters zu Hause per Mausklick erledigen können. Die nun bald 20jährige Erfolgsgeschichte der St. Galler Kantonalbank zeigt aber, wie wichtig die Präsenz vor Ort ist.

Es begann in Herisau
Die Mitarbeitenden der Niederlassung Herisau Zoom
Die Mitarbeitenden der Niederlassung Herisau (v.l.n.r.): Kathrin Geldreich, Marc Gossner, Esther Bürgisser, Gabriel Meile, Dominik Ullmann, Jérôme Frischknecht, Manuel Diez, Christian Manser, Karin Fuhrer, Dominik Meile und Diego Follador.
Die Eröffnung in Herisau ergab sich, als nach dem Verlust der Ausserrhoder Kantonalbank (ARKB) ein weisser Fleck in der Bankenlandschaft entstand. Für die SGKB lag es deshalb nahe, im Nachbarkanton die Dienste einer Kantonalbank anbieten zu können. Der Bevölkerung sollte die Gelegenheit gegeben werden, wieder eine Kantonalbank als ihre Hausbank zu wählen. Für die SGKB war es dabei selbstverständlich, auf die Gewohnheiten und Eigenarten der Ausserrhoder Bevölkerung Rücksicht zu nehmen und darauf einzugehen. Von Anfang an wurden die Kunden deshalb von einheimischen Beraterinnen und Beratern – sechs an der Zahl samt zwei Lernenden – betreut. Die Kunden sollten sich in der neuen Bank willkomm fühlen.

Da der Ausbaustandard im Geschäftshaus «Schwert» noch nicht dem gewünschten Komfort entsprach, packte man bauliche Erweiterungen noch im gleichen Jahr an. 1997 präsentierte sich die Kundenhalle deshalb grosszügig ausgestattet. Nebst den zusätzlichen Büros und Besprechungszimmern wurde auch ein Tresor eingerichtet. Drei Jahre später wurde der Mitarbeiterbestand von vier auf neun mehr als verdoppelt und der erste Stock dazugemietet. Gleichzeitig weitete die Herisauer Niederlassung ihr Dienstleistungsangebot auf das Firmenkundensegment aus. Der Standort an der Kasernenstrasse entwickelte sich sehr gut und ist heute aus dem Herisauer Ortsbild nicht mehr wegzudenken.

Zweites Standbein in Teufen
Die Mitarbeitenden der Niederlassung Teufen Zoom
Die Mitarbeitenden der Niederlassung Teufen (v.l.n.r.): Nadja Waldmeier, René Inauen, Roger Hasler, Bibiana Bachmann-Zingg, Joachim Bühler und Levin Engler.
Mit der Gründung der zweiten Ausserrhoder Niederlassung erfolgte im Jahr 2005 der nächste Wachstumsschritt. Für den Standort Teufen sprachen die attraktive Wohngegend, die zentrale Lage im Appenzellerland sowie das starke lokale Gewerbe. Als weitere Pluspunkte hinzu kamen ein hoher Pendleranteil und noch unerschlossenes Bauland. Die neue Niederlassung im «Dorf» entwickelte sich wie ihre grosse Herisauer Schwester erfolgreich. Zunächst als reine Beraterbank mit drei Mitarbeitern gestartet, verdoppelte sich das Team seither und bildet heute längst nicht mehr die kleinste der 37 SGKB-Niederlassungen.


Neubau ermöglichte Serviceausbau
Die «Stubenbank», eingebettet in der typischen Appenzeller Häuserzeile, besass zwar ihren heimeligen Charme, genügte aber den Bedürfnissen der rasch gewachsenen Niederlassung nicht mehr. Bereits früh sah sich die Bank nach neuen Möglichkeiten um und entschied sich dann für einen Neubau neben der Migros an der Speicherstrasse 10. Im März 2012 erfolgte der Spatenstich. Mit Eröffnung des Neubaus ein Jahr später wurde der Personalbestand nochmals erweitert, so dass die SGKB seither auch die lokalen KMU und Gewerbebetriebe noch besser und vertiefter betreuen kann. Dieser Serviceausbau bedeutete für das Gewerbe in Teufen und Umgebung ein enormes Plus.

Bank der Ausserrhoder Bevölkerung
Mit Herisau und Teufen profitieren Kundinnen und Kunden im Hinter- und Mittelland an zwei SGKB-Standorten von der persönlichen Beratung und Betreuung rund ums Sparen, Anlegen, Vorsorgen und Finanzieren. Doch auch das Vorderland muss via die Niederlassungen St. Margrethen und Rheineck in unmittelbarer Nachbarschaft nicht auf den Kantonalbank-Service vor Ort verzichten. Somit ist die St. Galler Kantonalbank in den 20 Jahren ihrer Präsenz ihrem Ruf auch als «Bank der Ausserrhoder Bevölkerung» voll und ganz gerecht geworden. (pd)


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