Tagblatt Online
7. April 2017, 12:30 Uhr

«Rondom glunge», findet Ledergerber

Vom Auftritt des Appenzellerlandes an der GV zeigt sich im Interview Roland Ledergerber, Präsident der SGKB-GL, begeistert.

Herr Ledergerber, wie haben Sie den Auftritt der Gastregion «Appenzellerland» erlebt?
Ledergerber: Absolut einmalig. Die Region war ja bereits zum zweiten Mal Gast an unserer GV. Trotzdem war der Auftritt wieder speziell und vielseitig: Nebst den spektakulären Appenzellerbahnen und Säntis-Schwebebahnen sowie der kulinarischen Tradition mit Appenzeller Bier und Käse, die einfach nicht fehlen darf, hatte es auch Platz für das Kleine und Feine: So haben mich die zieselierten Messingbeschläge von Hampi Fässler fasziniert, aber auch das Hobelhandwerk von Hackbrettbauer Johannes Fuchs. Schliesslich brachten die Gaiser Schwinger im Sägmehl mit ihrer Mischung aus Sport, Brauchtum und Unterhaltung die Vielfalt des GV-Rahmenprogramms auf den Punkt – insgesamt also ein «rondom glungener» Auftritt!

Das Appenzellerland war aus Anlass des 20-Jahr-Jubiläums der SGKB im Kanton Appenzell Ausserrhoden zu Gast. Welche Bedeutung hat das Marktgebiet für die Bank?
Ledergerber: Sie ist absolut zentral. In Zeiten von Konzentration und Umwälzungen in der Bankbranche wuchsen wir im Nachbarkanton seit 1996 mit neuen Niederlassungsstandorten kontinuierlich und gegen den Trend, zuerst in Herisau und dann auch in Teufen. Die Bevölkerung hat uns als ihre neue «Hausbank» gut aufgenommen und wir werden als wichtiger Partner der Wirtschaft wahrgenommen. Mit dem Jubiläum konnten wir heute also auch eine Erfolgsgeschichte feiern – und den Ausserrhoderinnen und Ausserrhodern mit einem gelungenen Auftritt Danke sagen.

Welchen Bezug haben Sie persönlich zum Appenzellerland?
Ledergerber: Mir gefällt die eigenständige, geerdete und selbstbewusste Art der Appenzeller. Mit dem Appenzellerland verbinden mich einige sehr gute und wichtige Freundschaften. Aber auch einige Erlebnisse aus der Militärzeit sind mir in bester Erinnerung geblieben. Immer wieder gerne denke ich auch an eindrückliche Besuche der Landsgemeinde zurück. (pd)


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