Grande Dame der Schweizer Bio-Küche

Vreni GIGER ⋅ Nach einem emotionalen Abschied vom St. Galler Jägerhof startet die renommierte Köchin Vreni Giger in Zürich nochmals durch.

15. März 2017, 05:00
Nach 20 Jahren im Restaurant Jägerhof wechselte die 43-jährige Vreni Giger letzten Herbst mit einem lachenden und einem weinenden Auge in das Sorell Hotel «Rigiblick» auf dem Zürichberg. Einerseits freute sie sich, sich mit der Führung des Restaurants und des Bistros Rigiblick einer neuen Herausforderung zu stellen. «Andererseits kommt natürlich Wehmut auf, wenn man sein langjähriges, mit Herzblut geführtes Lokal verlässt», sagt Vreni Giger. Die temperamentvolle Appenzellerin kochte in ihrem Ostschweizer Gasthaus während Jahren mit 17 «Gault Millau»-Punkten und ist damit eine der am höchsten eingestuften Köchinnen des Landes. Ihre Philosophie: Die Verwendung von saisonalen Bio-Produkten ausgesuchter regionaler Produzenten und vieler Gewürze aus dem eigenen Garten. Aber: «Nicht nur die Küche muss gut sein. Mit freundlichem Service und schönem Ambiente kann man die Gäste bereits zu einem grossen Teil zufrieden stellen.»

 

 

Olma in drei Worten: Spass, Begegnungen, Treffpunkt


Das Restaurant Jägerhof liegt vis-à-vis des Olma-Geländes und so ist es nicht verwunderlich, dass einige der Aussteller immer wieder gerne dort übernachteten. So entstanden über die Jahre viele Bekanntschaften. Auch Einladungen von Ausstellern für Spezialevents wie zum Beispiel einer Kochbuchvorstellung nahm Vreni Giger immer gerne an.

Fixpunkt in der Agenda

Schon seit frühester Jugend besucht Vreni Giger gerne die Olma. Heute begegnet man ihr während der Olma-Zeit in den Hallen 4/5. Dort kehrt sie gerne vor und nach einem Messebesuch ein. Eine Bratwurst gehört für sie selbstverständlich auch dazu. «Es ist für mich immer wieder ein schönes Erlebnis, Leute zu treffen, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe.» Ein weiteres Muss für die Bauerntochter ist das Säulirennen um 16 Uhr in der Arena, um dort mit den vielen anderen Besuchern ihren Favoriten anzufeuern. Auch in der «Fremde» erinnert sich die Ostschweizerin gerne an ihre Heimatstadt und fasst einen Besuch an der Olma auch dieses Jahr
ins Auge. (ug)
 
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