Auch mit Krücken an die Olma

Tranquillo BARNETTA ⋅ Nach 13 Jahren als Fussballprofi in Deutschland und den USA ist der verlorene Sohn nach St.Gallen zurückgekehrt. Rechtzeitig, um im Jubiläumsjahr als Olma-Botschafter zu fungieren.

05. Juli 2017, 05:00
Im Alter von 19 Jahren verliess Tranquillo Barnetta seine Heimat. Diverse Klubs waren auf den St.Galler aufmerksam geworden, nachdem dieser zwei Jahre zuvor mit der Schweizer U17-Auswahl den EM-Titel gewonnen hatte. Seinen ersten Auslandvertrag unterschrieb er in Leverkusen. Nach elf Jahren Bundesliga – mit Einsätzen auch für Hannover, Schalke und Frankfurt – wechselte er 2014 nach Philadelphia. Dort erlebte er eine «super Zeit». So fiel im der Entscheid zur Rückkehr nicht leicht. Für ihn stand allerdings längst fest, dass er seine Profikarriere beim FC St.Gallen beschliessen will. Und dies wollte er als fitter, leistungsfähiger Spieler tun.


Olmabesuch «dank» Verletzung

Den Kontakt zur Heimat hat Barnetta nie verloren. Auch wenn er nach seinem Wechsel nach Leverkusen befürchtet hatte, dass die Olma lange Zeit ohne ihn stattfinden werde. «Doch das Schicksal wollte es anders», sagt Barnetta. Wegen eines Kreuzbandrisses kam er in seiner ersten Bundesliga-Saison nur zu sieben Einsätzen. Weil er die erste Zeit seiner Reha in St.Gallen verbrachte, bot sich ihm die Gelegenheit zum Besuch der Messe – allerdings an Krücken.
 

Olma in drei Worten: Spass, Begegnungen, Freundschaften


An die Olma hat der 75-fache Schweizer Nationalspieler Kindheitserinnerungen: «Schon als Kind bin ich über den Jahrmarkt und durch die Hallen geschlendert.» Im gesetzteren Alter trifft man den 32-Jährigen vor allem in den Hallen 4/5 an. Unerkannt wird der beliebte Fussballer da sicher nicht bleiben. (tw)

(sanktgallenTV.ch)

Zurück zur Übersicht