Sport, der Hauptbestandteil seines Lebens

Marco BÜCHEL ⋅ Der Liechtensteiner zählte zu den bekanntesten Skirennfahrern weltweit. Seit seinem Rücktritt 2010 ist Marco Büchel beliebt und gefragt als Entertainer und Kommunikator in verschiedenen Bereichen.

23. August 2017, 05:00
Stillstand ist nichts für Marco Büchel. Er bewegt und engagiert sich leidenschaftlich und hat sich dabei drei Organisationen verschrieben. Sein Herzblut setzt er ein für "Wings for Life", eine gemeinnützige, staatlich anerkannte Stiftung für Rückenmarksforschung, "Right To Play", wo Kindern geholfen wird, durch den Zugang zu Sport und Spiel die Grundwerte des Zusammenlebens zu erfahren, sowie als Stiftungsrat für Special Olympics Liechtenstein. Als Mitinhaber von "Rotor Training" begleitet er in seiner Freizeit Athleten auf ihrem Weg an die Weltspitze. Büchel selbst bestritt im Januar 1991 sein erstes Weltcuprennen. Als sportliche Höhepunkte können der Gewinn einer WM-Silbermedaille im Riesenslalom 1999 in Vail, vier Weltcupsiege, sechs Teilnahmen an Olympischen Spielen und zehn Teilnahmen an Weltmeisterschaften bezeichnet werden. "Wir trainierten unglaublich hart und fokussiert. Es hat sich gelohnt, in meiner letzten Saison erfüllte sich mein langgehegter Wunsch: ein Podestplatz am Lauberhorn. Ich beendete die längste Abfahrt der Welt auf dem dritten Platz." Der in Balzers aufgewachsene Büchel wurde insgesamt achtmal zum Liechtensteiner Sportler des Jahres gewählt. Er lebt mit seiner Frau Doris in Triesenberg. Neben der liechtensteinischen besitzt er auch die schweizerische Staatsbürgerschaft und arbeitet heute als Skiexperte und Kommentator für das deutsche Fernsehen ZDF und ist ausserdem Mitglied der Arbeitsgruppe für Material und Sicherheit bei der FIS. In der zwölfteiligen Doku "Mein Weg nach Rio" begleitete er für das Schweizer Fernsehen zwei Jahre lang Schweizer Athleten auf ihrem Weg an die Olympischen Sommerspiele 2016.

 

Olma in drei Worten:
Herzlich, entdeckungswert, gesellig


2016 war das Fürstentum Liechtenstein Ehrengast an der Olma. Auf unterhaltsame Weise schilderte Botschafter Marco "Büxi" Büchel am Festakt des Tag des Ehrengastes die wichtigsten Fakten zum Thema Gemeinsamkeiten zwischen Liechtenstein und der Schweiz – an einem Heissluftballon schwebend. Ausserdem begrüsste er das Publikum in der Liechtensteiner Sonderschau. In der Nacht zum 15. Oktober erblickte im Olma-Stall ein Kalb das Licht der Welt. Büchel übernahm zusammen mit TVO-Moderatorin Claudia Marty die Patenschaft für das auf den Namen Pamela getaufte Tier. Für ihn einer der Olma-Höhepunkte. "Yes, ich wurde vorletzte Nacht Patenonkel eines jungen Kalbes. So genial", schreibt er auf Facebook. (ug)

(sanktgallenTV.ch)

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