Die Prinzessin, die in den Keller geht

I.D. Prinzessin Marie VON LIECHTENSTEIN ⋅ Sie ist Schwiegertochter von Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein, Event-Profi und Sommelière. Prinzessin Marie von Liechtenstein unterstützt die fürstliche Hofkellerei seit vier Jahren – 2017 auch an der Olma.

26. Juli 2017, 05:00
"Es ist immer spannend, in den Keller zu gehen, um dort den Reifungsprozess der Weine zu beobachten", erzählt I.D. Prinzessin Marie von Liechtenstein. Sie ist in der fürstlichen Hofkellerei tätig, die seit vielen Jahrzehnten an der Olma mit einem Stand vertreten ist. Die gebürtige Grazerin arbeitete nach ihrem Studium an den Europa-Wirtschaftsschulen für den ORF (Österreichischer Rundfunk) sowie für ein PR- und Event-Unternehmen in New York, bevor sie 2013 in die Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein wechselte. Im Bereich Marketing und Vertrieb ist sie hauptsächlich für die Pflege der Kundenbeziehungen in Liechtenstein, Österreich und in Asien zuständig. Mittlerweile hat sie die Ausbildung zur Sommelière abgelegt. "Es war gar nicht so einfach, das Gehirn auf die verschiedenen Gerüche und Aromen zu trainieren. Das ist wie Vokabeln lernen", sagt die Ehefrau von Constantin zu Liechtenstein, dem dritten Sohn von Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein.
 

Vaduzer Wein zur St.Galler Bratwurst

Was sie an ihrem vielseitigen Beruf mag? "Man trifft so viele, so unterschiedliche Menschen, die alle das gleiche Interesse verfolgen. Nämlich schöne Stunden in netter Gesellschaft zu verbringen – bei gutem Essen und gutem Wein", sagt Prinzessin Marie und weckt damit Erinnerungen an die St.Galler Olma. Und da zählt bekanntlich die Bratwurst zum kulinarischen Genuss.

 

Olma in drei Worten: Tradition, Wein, Genuss

 
Welches Getränk passt eigentlich aus Profisicht dazu? "Ein Glas Vaduzer Pinot Noir", empfiehlt Prinzessin Marie, die im Jubiläumsjahr ein bis zwei Tage an der Olma verbringen will. "Hauptsächlich als Messebesucherin, aber auch an unserem Stand in der Halle 4 wird man mich antreffen. Wenn es sich terminlich einrichten lässt, machen wir aus dem Olma-Besuch eine Familien-aktivität", sagt die Mutter von Moritz (14), Georgina (12) und Benedikt (9). Die Olma fasst sie in die drei Worte: "Tradition. Wein. Genuss." (sc)
 

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