Die Olma als berufliche Weggefährtin

Hanspeter EGLI ⋅ Die 68. Olma war die letzte in seiner zehnjährigen Amtszeit. Doch schon lange bevor Hanspeter Egli 2001 das Amt des Olma-Direktors übernahm, spielte die beliebte Ostschweizer Messe eine wichtige Rolle in seinem Leben.

26. Juli 2017, 05:00
"Die Olma hat einen hervorragenden Ruf als Publikumsmesse, sie ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und wird sehr geschätzt", weiss Hanspeter Egli. Während seiner Amtszeit als Olma-Direktor von 2001 bis 2011 konnte der gebürtige Sempacher bei gleichbleibenden Besucherzahlen Umsatz und Ertrag jährlich steigern. Er organisierte unter anderem mehrere Sonderschauen zur Milch- und Landwirtschaft und auch zur Jagd. "An der Eröffnung der Olma und am Tag des Ehrengastes trifft man mich immer an", sagt der mittlerweile 71-Jährige.

 

Olma in drei Worten:
Tradition, dynamisch, aktuell


So erstaunt es kaum, dass sein schönstes Erlebnis ebenfalls auf einen Tag des Ehrengastes zurückgeht: "Als sich der Kanton Luzern erstmals an der Olma vorstellte, das war 1990, traf ich nach vielen Jahren Erwin Muff wieder, meinen ehemaligen Lehrer an der landwirtschaftlichen Schule. Er repräsentierte damals als Regierungsrat den Kanton Luzern." Natürlich besucht Hanspeter Egli immer auch die Ställe: "Die Tiere und die Vorführungen in der Arena bereiten mir immer grosse Freude."
 

Über viele Jahre eng verbunden

Seinen ersten beruflichen Kontakt mit der Olma hatte Hanspeter Egli 1971, als er die Bauernwirtschaft in der Tonhalle führte. Zwanzig Jahre später gründete er die Säntis Gastronomie. "Ich wollte damit eine ganzjährige Gastronomie auf dem Olma-Gelände sichern", sagt er. Bevor er 2001 Olma-Direktor wurde, war er bereits im VR-Ausschuss der Olma tätig. Der Milchwirtschaft und damit der Landwirtschaft blieb Hanspeter Egli immer nah. Heute ist der seit bald 50 Jahren in Andwil wohnhafte Luzerner zwar pensioniert, aber er ist immer noch sehr aktiv. Als Präsident von Jagd Schweiz zum Beispiel oder auch als Inhaber und VR-Präsident seiner Softwarefirma. Letztlich treffen seine drei Worte zur Olma auch auf ihn selbst zu: "Traditionell, dynamisch, aktuell." (sc)
 

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