"Ich will meiner Generation die Politik näher bringen"

Franziska RYSER ⋅ Sie ist seit Anfang Jahr die jüngste Stadtparlamentspräsidentin in der Geschichte St.Gallens. Franziska Ryser sieht sich als Vertreterin einer jungen, offenen und toleranten Stadt.

05. Juli 2017, 05:00
Franziska Ryser interessierte sich bereits früh für Politik. "Schon während der Zeit an der Kantonsschule wurde mir klar, dass man wirklich etwas bewegen kann, wenn man sich engagiert für eine Sache einsetzt.", sagt die 25-jährige Rotmöntlerin. Ryser, studierte Maschinenbauingenieurin und Robotik-Spezialistin, arbeitet derzeit an ihrer Doktorarbeit. Trotz der verschiedenen Verpflichtungen sind einige Ferientage im Herbst aber immer eingeplant, wie Ryser sagt. Daher trifft man sie auch jedes Jahr an der Olma an - beim Säulirennen oder in der Schlange vor der Chaos-Bahn. "Als Kind war der jährliche Besuch des Jahrmarktes Familientradition. Später ergänzte ich diese mit immer länger werdenden Olma-Besuchen."


Kindheit im Theater

Ihr Vater Tobias Ryser war lange Zeit Leiter des Figurentheaters. "Ich habe meine halbe Kindheit dort verbracht", sagt sie. "Von da kommt meine Begeisterung für das Theater". Daneben ist sie aber auch geschäftlich in die Fussstapfen ihres Vater getreten. Im familieneigenen Geschäft Ryser Optik AG sitzt sie im Verwaltungsrat. Die Professionalität im kulturellen Bereich überlässt sie ihren Geschwistern: Ihr älterer Bruder ist Komponist, ihr Zwillingsbruder Puppenspieler.
 

Olma in drei Worten:
Gewohnheiten, Entdeckungen, Austausch


Nun freut sich die eingefleischte St.Gallerin, dass sie im Umzug mitlaufen darf. Hier spüre man die Vorfreude der Menschen am besten. Und am Strassenrand stehen sicher viele Freunde und Bekannte. (ug)
 

Zurück zur Übersicht