Er wurde schon früh vom Olma-Virus befallen

Andreas FREY ⋅ Schon als kleiner Bub war Andreas Frey jedes Jahr mit seinen Eltern an der Olma. Als Teenager hatte er dann verschiedene Ferienjobs an der Messe. Auch heute, als Auslandschweizer, lässt er sich einen Olma-Besuch nicht nehmen.

23. August 2017, 05:00
Die Olma ist ein treuer Begleiter im Leben von Andreas Frey. Bereits mit den Eltern besuchte er die Messe regelmässig. Später folgten Ferienjobs.  Die Jury hat sich für Andreas Frey entschieden, weil er noch heute für die Messe schwärmt und den Olma-Virus aktiv verbreiten möchte. Hier seine Beweggründe für die Bewerbung:

Hier trifft man mich an der Olma:
Am häufigsten trifft man mich wohl in der Degustationshalle zwischen dem Holderhof-Stand, der Huus-Braui und dem Romanin Stand. Dort suchen mich auch die meisten Freunde und Bekannten auf. Warum? Sowohl für süssere Geschmäcker als auch für Wein- und Bierliebhaber gibt es in nächster Nähe eine ansprechende Auswahl. Zudem bietet das Dachfenster von Zeit zu Zeit etwas Abkühlung in der Degustationshalle. Das Gläser-Gestell bietet ausserdem die Möglichkeit, seine Jacke zu deponieren und immer im Auge zu behalten.Wenn ich nicht in den Degustations-Hallen bin, gehört zu meinem Olma-Ausflug der Stallbesuch und das Säulirennen. Was ich mir ebenfalls nie entgehen lasse, ist der Auftritt des Gastkantons. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf den Gastkanton Thurgau, denn ein Teil der Ausstellung wird von meinen ehemaligen Arbeitskollegen mitgestaltet.

 

Olma in drei (niederländischen) Worten:
Gezellig, veelzijdig, superleuk


Mein schönstes Olma-Erlebnis:
Ein einziges Olma-Erlebnis würde den vielen anderen Erinnerungen, die ich mit der Messe verbinde nicht gerecht werden. Die Olma darf nicht auf ein einziges Erlebnis reduziert werden. Das Erlebnis beginnt bereits Wochen zuvor. Bei der Autobahn-Ausfahrt St.Fiden sieht man die Ankündigung über die bevorstehende Ausfahrts-Sperrung. In der Stadt werden überall Fahnen aufgehängt und die Olma wird zum Gesprächsthema Nummer eins. "Bis a dä Olma, gell!" grüssen die Leute. Das Flair und die besondere Stimmung, welche während den elf Messetagen in der Region zu spüren sind, muss man erlebt haben. Bereits im Thurbo auf der Fahrt Richtung St.Gallen trifft man die ersten Bekannten: "Gohsch au ad Olma?" Wenn ich doch ein spezifisches Erlebnis herausnehmen soll, dann wäre es wohl der Spaziergang durch das Messeareal am Mittwochabend vor der Messe. Ich habe damals für die Olma 2010 als Aushilfe gearbeitet und während drei intensiven Monaten mitgeholfen, die Messe zu planen. Wenn man dann durch die Messe läuft und feststellt, dass nun das entsteht, was zuvor nur auf dem Papier geplant wurde, ist das schon ein ganz besonders Gefühl und weckt grosse Vorfreude.

Deshalb sollte ich Olma-Botschafter werden:
Seit ich denken kann, habe ich zur Olma einen ganz besonderen Bezug. Als ich noch klein war, haben mich meine Eltern jedes Jahr an die Messe mitgenommen. Die Höhepunkte waren jeweils die Autogramm-Stunden mit dem FCSG am Tagblatt-Stand und das Säulirennen. Danach ging es mit einem Säckli Magenbrot durch den Jahrmarkt zurück nach Hause. Mit 16 Jahren hatte ich dann meinen ersten Ferien-Job bei der Olma. Anstellungskriterium war, dass ich nicht grösser als 160 Zentimeter sein durfte. Als Globi verkleidet lief ich jeweils zwei Stunden durch die Messe. Ich werde wohl nie wieder so viele Kinderhände schütteln und Autogramme geben. Ein Jahr danach konnte ich dann als Gläser-Junge in der Degustations-Halle mein Sackgeld aufbessern. Habt ihr euch schon mal gefragt, wie das funktioniert mit den Wein- und Biergläsern, die von Besuchern irgendwo zwischen Toilette, Raucher-Raum und Ausgang hingestellt werden? Hier die Antwort: Jedes Jahr sorgen vier junge Burschen dafür, dass die Gläser wieder zum richtigen Stand zurückkommen. Eine nicht immer ganz einfache Aufgabe. Noch heute profitiere ich von diesem Ferien-Job. Den Hallenplan der Halle 45 kenne ich fast auswendig und weiss deshalb genau, wo welcher Stand ist und wie man diesen am schnellsten erreicht. Die kürzeste Distanz ist nämlich nicht immer die schnellste. Mit 18 Jahren hatte ich dann meinen letzten Ferien-Job bei der Olma. Als Aushilfe wurde ich bereits drei Monate vor der Messe ein Teil des Teams. Dadurch sah ich aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln hinter die Fassaden der Messe. Eine sehr spannende Erfahrung. Heute lebe und arbeite ich in Amsterdam. Dementsprechend kann ich auch nicht mehr alle elf Tage an der Olma dabei sein. Trotzdem lasse ich mir einen Besuch nicht entgehen. Letztes Jahr begann das Erlebnis bereits im Flugzeug. Die Swiss hat extra für die Olma ein besonderes Menu – natürlich mit einer Olma-Bratwurst – zusammengestellt. Als Olma Botschafter und Auslandschweizer werde ich mich für die internationale Interessensvertretung und Bekanntmachung des Olma-Virus' einsetzen. (cs)

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