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Tagblatt Online
27. September 2016, 09:27 Uhr

Sicherheitsrisiko Olma: Mehr Polizei, mehr Kontrollen

An der diesjährigen Olma werden die Sicherheitsvorkehrungen wegen der angespannten Lage in Europa verschärft. Nicht nur werden mehr Polizeikräfte im Einsatz sein. Neu werden an den Eingängen zum Messegelände auch Stichprobenkontrollen bei Taschen und Rücksäcken durchgeführt.

ST.GALLEN. Amokläufe und Attentate haben Europa in den vergangenen Monaten in Atem gehalten, die Angst vor Attacken aus dem scheinbaren Nichts verunsichert. Daher reagieren Olma Messen und St.Galler Stadtpolizei nun mit entsprechenden Massnahmen, wie letztere in einer Medienmitteilung schreibt. "Aufgrund der aktuellen Lage in Europa steht insbesondere die Sicherheit von Veranstaltungen im Fokus."

Blick in Taschen und Rucksäcke
Die Stadtpolizei ihrerseits wird mit mehr Einsatzkräften am Jahrmarkt und im Olma-Umfeld präsent sein. Diese sollen "sofern nötig rasch und der Situation entsprechend reagieren können". Die Olma Messen ihrerseits werden die Eingangskontrollen verschärfen. Das Sicherheitspersonal werde neu Taschen- und Rucksackkontrollen durchführen, heisst es im Communiqué weiter. Dies aber nicht bei allen Besucherinnen und Besuchern, sondern nur stichprobenartig. Ansonsten gelte das "bewährte Sicherheitskonzept, welches an der Olma seit mehreren Jahren ein- und umgesetzt wird".

"Keine konkrete Gefährdung"
In der Medienmitteilung stellt die Stadtpolizei nochmals klar, dass "keine konkrete Gefährdung des Stadtgebietes" bestehe. Zudem werde die Sicherheitslage laufend zusammen mit der Kantonspolizei neu beurteilt und entsprechend reagiert.

WC-Standorte auf der App
Nebst mehr Sicherheit während der Olma will die Stadt aber auch für mehr Sauberkeit sorgen. Zu diesem Zweck sollen die WCs besser signalisiert werden. Zudem werden die Standorte der Toiletten neu auch in der offiziellen App der Stadt St.Gallen - MobileSG - angezeigt. "Weitere Massnahmen, die sich bewährt haben, werden ebenfalls beibehalten", schreibt die Stadtpolizei. Dazu gehört etwa, dass Vorgärten rund um den Jahrmarkt jeden Morgen von der Stadt gereinigt werden.

Die Olma, die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung, findet heuer zum 74. Mal statt. Die Ausstellungen sind vom 13. bis 23. Oktober geöffnet. (red.)

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vesche (27. September 2016, 18:32)
Punktsieg für IS

Genau das wird mit dem Terror bezweckt, Wir sollen Angst haben und die 99% normalen Muslime ausgrenzen, damit diese aus Frust den Weg zu den falschen Freunden vom IS finden. Wir müssen denen denen doch nicht noch helfen bei ihren kranken Ideen, indem wir genauso reagieren wie sie es sich erhoffen.

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Mode (27. September 2016, 14:21)
Die Olma

Ist doch einfach nur einfältig, alt und Ideenlos. Was für eine einfache und schlechte Ausstellung und dies mit Konstanz.
Sicherlich ist da die Gefahr des überhöhten Alkoholkonsumes stets sehr hoch

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