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Tagblatt Online
21. Oktober 2016, 06:42 Uhr

Eine geballte Ladung Brauchtum

Zum Abschluss der 74. Olma gehört die Bühne den Trachten- und Tambourenvereinen. Am Wochenende gibt es Auftritte und Konzerte. Auch das Publikum soll sich im Spielen von Volksmusik versuchen.

An diesem Wochenende rückt Schweizer Brauchtum an der 74. Olma noch stärker ins Zentrum. Morgen Samstag findet der 2. Tag der Volkskultur unter dem Motto «Entdecken und Mitmachen» statt. Am Sonntag ist der 3. Tag der Tambouren, Pfeifer und Claironisten.

Auf Initiative der IG Volkskultur haben sich Volkskulturschaffende verschiedener Bereiche zusammengefunden und präsentieren nun an der Olma die ganze Farbenpracht der Trachten und verschiedene Klänge. In St. Gallen sind morgen gemäss Mitteilung Jodler, Volkstänzer, Zupfmusikanten, Akkordeonisten, Tambouren und Chorsänger in St. Gallen anzutreffen. Am 2. Tag der Volkskunst treffen die unzähligen Gruppen aufeinander und zeigen von 10.30 bis 17 Uhr an verschiedenen Orten im Messegelände ihre Kunst. Aber die Musikvereine treten nicht nur einzeln auf. Höhepunkt sind gemäss Veranstalter die beiden Gesamtauftritte aller Mitwirkenden um 13 und 15 Uhr in der Olma-Arena. Doch Volkskultur sei nichts ohne das Volk. Deshalb wird das Olma-Publikum aufgefordert, selber das Tanzbein zu schwingen, zu singen, in ein Alphorn zu blasen oder auf einer Mandoline zu spielen. Wer mehr über das schweizerische Brauchtumsleben erfahren möchte, der ist in der Halle 3.0 genau am richtigen Ort. Dort betreuen Mitarbeiterinnen des Hauses der Volksmusik einen Gemeinschaftsstand und geben den Besuchern Auskunft.

Trommelbauer über die Schulter schauen

Am Sonntag, dem letzten Tag der diesjährigen Olma, findet der 3. Tag der Tambouren, Pfeifer und Claironisten statt. Verschiedene Vereine aus der ganzen Schweiz präsentieren dann ihr Können. Jeder Verein wird gemäss Mitteilung einen Einzelauftritt absolvieren. Zudem wirken sie zweimal an Gesamtpräsentationen. Sie finden von 13 bis 13.45 und 15.15 bis 16 Uhr statt. Wer mehr über das Musikhandwerk erfahren möchte, der kann im Foyer der Halle 9 einem Trommelbauer bei der Arbeit über die Schulter schauen. (pd/ren)



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