Blaulicht: Rund um die Uhr einsatzbereit

Feuerwehr, Polizei und Rettung – sie alle sind im Notfall mit Blaulicht unterwegs. In der Sonderschau «Blaulicht» stellen an der Automesse St.Gallen in den Olma Hallen die drei Organisationen ihre Arbeit und Einsatzfahrzeuge vor.

17. November 2016, 14:09
Wer war als Kind nicht von den Polizei-, Feuerwehr- und Rettungswagen fasziniert und hat mit den Miniaturausgaben der Fahrzeuge stundenlang gespielt? Rund um die Sonderschau «Blaulicht» an der Automesse St.Gallen werden Kinderträume wahr. So kann man sich lässig aus dem Fenster eines Feuerwehrautos lehnen, das Interieur eines modernen Rettungswagens bestaunen oder ein ausgestelltes Polizeimotorrad probesitzen.

Auto-Drehleiter wird begeistern
Die Berufsfeuerwehr St.Gallen kommt mit ihrer neuen Autodrehleiter an die Messe. Das Fahrzeug ist sehr kompakt und deshalb auch in engen städtischen Bereichen gut einsetzbar. Als Grundfahrzeug dient ein Iveco-Euro-Cargo-Typ FF 160E32. Dieser Lastwagen wurde durch die Firma Iveco-Magirus umgebaut, damit eine Drehleiter mit niedriger Bauart entsteht. Die aufgebaute Drehleiter erreicht eine maximale Höhe von 32 Metern. Das oberste Leiterstück ist knick- und teleskopierbar. Am Leiterkorb hat es Halterungen für die Rettungstrage, für die Überdrucklüfter und für einen Wasserwerfer. Am Drehturm ist ein mobiler Generator montiert, und in den Aufbauten wird das zusätzliche feuerwehrtechnische Material mitgeführt. Jedem Fan von Feuer-
wehr-Fahrzeugen wird beim Anblick der neuen Autodrehleiter das Herz höher schlagen.

Die Kantonspolizei St. Gallen mit ihren rund 780 Mitarbeitenden versteht sich als moderner Dienstleistungsbetrieb, in dessen Zentrum der Mensch steht. Sie stellt rund um die Uhr eine ausreichende polizeiliche Versorgung sicher und ist für die Anliegen der Bevölkerung jederzeit erreichbar. Am Stand der Kantonspolizei sind zwei Verkehrspolizisten und ein Techniker präsent. Sie werden den Messe-Besuchern Red und Antwort stehen. Der Fahrzeugpark, der zur Besichtigung einlädt, besteht aus einem Zivilfahrzeug, einem Patrouillenfahrzeug und einem Polizeimotorrad.

Rettung St. Gallen: 15 000 Notfalleinsätze pro Jahr
Rund um die Uhr, zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs kommt es zu Unfällen oder medizinischen Notfällen. Dann ist schnelle und zuverlässige Hilfe zentral. Die Rettung St. Gallen stellt diese in ihrem Versorgungsgebiet für gut 425 000 Einwohnerinnen und Einwohner sicher. Mit rund 160 Mitarbeitenden an elf Standorten und Notärzten an drei Standorten sorgt die Organisation dafür, dass in einem Notfall schnell kompetente und zuverlässige Hilfe vor Ort ist. 

Um Notfallorte möglichst rasch zu erreichen, wird von der Kantonalen Notrufzentrale St. Gallen bei einem Notruf stets das am nächsten gelegene geeignete Rettungsmittel der insgesamt 15 Einsatzfahrzeuge aufgeboten. Damit und dank der dezentralen Stützpunkte ist es möglich, 90 Prozent der Bevölkerung im 1780 Quadratkilometer umfassenden Versorgungsgebiet bei einem lebensbedrohenden Notfall innert maximal 
15 Minuten zu erreichen. 

Jährlich leistet die Rettung St. Gallen rund 15 000 Notfalleinsätze und 2600 Notarzteinsätze. Hinzu kommen rund 7500 Sekundäreinsätze wie Verlegungsfahrten. An der Automesse St. Gallen ist eine packende Demo der Rettung St. Gallen zu sehen. (pd)

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