Tausende Briefe geschrieben

WIL ⋅ 38 Jahre arbeitete Ruth Schönenberger für die Stadt. Sie kam als Lernende und geht als Departementsleiterin in Pension.
12. April 2018, 05:20

Von der Schreibmaschine und Karteikarte bis hin zur Digitalisierung – diesen Weg ging Ruth Schönenberger für und mit der Stadt Wil. 1975 begann sie ihre Lehre in der Stadtverwaltung und kehrte nach einem kurzen Abstecher zur Staatskanzlei des Kantons St. Gallen dorthin zurück. Wie die Arbeitsmittel, so veränderten sich auch die Arbeitsinhalte auf ihrem Werdegang von der Sachbearbeiterin in der Schulverwaltung bis zur Leiterin des Departements Bildung und Sport.

Passion fürs Schreiben bis zur Perfektion

Machte sie zu Anfang noch Klasseneinteilungen und beantwortete Anfragen von Eltern und Lehrpersonen, so gab sie in den vergangenen Jahren auch Empfehlungen für stadträtliche Vorlagen ab und sorgte für ein departementsübergreifendes Wirken und Vernetzen der städtischen Aufgaben. Auf ihrem Weg zur Departementsleiterin ernannte sie die Stadt im Jahr 2003 zuerst zur Schulsekretärin und dann 2005 zur Departementssekretärin. Ihre Passion fürs Schreiben und Schulprojekte-Schreiben bis hin zur Perfektion habe Ruth Schönenberger ausgezeichnet, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung: Mehrere Tausend Seiten Protokolle und Vorlagen an die politischen Behörden wie auch Tausende Elternbriefe kamen aus ihrer Feder. Neben der Schreibarbeit steckte sie ihr Herzblut in unzählige Projekte, wie etwa die Einführung der Schulsozialarbeit, den Aufbau und die Etablierung der Tagesstrukturen sowie die Projektleitung von «Schule 2020».

Lob für ausserordentliches Engagement

«Ruth Schönenberger war es immer ein grosses Anliegen, dass alles schlussendlich den Kindern zu Gute kommt», lobt Stadträtin Jutta Röösli. «Mit ihrem positiven Menschenbild und ihrer enormen Sachkompetenz hat sie das Wiler Schulwesen merklich mitgeprägt.» (red/sk)


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