Der "Füürlizapfen" brennt - die Wiler Fasnacht ist zu Ende

SIRNACH ⋅ Mit der Verbrennung des "Füürlizapfen" ging die 25. Sirnacher Fasnacht (Sifa) gestern Abend offiziell zu Ende. Dieses Jahr hatte der ehemalige Vizepräsident Marcel Hollenstein die Ehre, das Holzwerk anzuzünden.
14. Februar 2018, 05:21
Tim Frei / Simon Dudle

Eine rote Nase, eine weisse Kapitäns-Mütze, orange Handschuhe, mit denen er ein Steuerrad hält, sitzend in einer Mischung aus Schiff und Flugzeug, also einem "Flugschiff". Das war der "Füürlizapfen", bevor er zügig ein Raub der Flammen wurde. Noch am Samstag hatte er die Besucher beim Fasnachtsumzug auf eine Reise mitgenommen – passend zum Motto "Weltreise". Gestern Abend bei der Rückkehr war es um ihn geschehen. Marcel Hollenstein, der in der Sifa-Organisation vom Vizepräsidenten bis zum Traktorfahrer schon fast jede Funktion bekleidet hat, kam die Ehre zu, den fünf Meter hohen und 400 Kilogramm schweren Koloss anzuzünden.

(Simon Dudle)

Sifa-Präsident Marco Meuri zog ein positives Fazit der diesjährigen Fasnacht: "Mit 10'000 bis 15'000 Zuschauern am Umzug sind wir nur drei Prozent unter dem Rekordjahr 2016 geblieben." Für die Fasnacht 2018 war das Konzept leicht angepasst worden: Die Beizen-Standorte wurden verändert. Dies habe sich bewährt. Meuri sagte: "Am Samstag ist es in der Sifa-Beiz so gut gelaufen, dass für rund zwei Stunden eine Einlassbeschränkung eingeführt werden musste. Das war zuvor noch nie vorgekommen." 


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