Ein gelungenes Experiment

ESCHLIKON ⋅ Ein Jahr lang feierte die Gemeinde mit zahlreichen Veranstaltungen ihr 20-Jahr-Jubiläum. Die Anlässe sollen das Dorfleben auch künftig prägen, wünscht sich der Gemeindepräsident.
28. Dezember 2017, 06:38
Christoph Heer

Christoph Heer

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Die Gemeinde Eschlikon hat ein regelrechtes Jubeljahr hinter sich, das Zwanzigjährige wollte gefeiert sein. Anfang Januar machte die Wahl der ersten und letzten Dorfkönigin den Auftakt. Die Wallenwilerin Regula Felix – oder Königin Regula die I. – repräsentierte die Gemeinde während ihres «Regierungsjahres» tadellos und sympathisch.

OK-Präsident von «20 Jahre Gemeinde Eschlikon», Hansjörg Brunner, betonte, dass nun ihre wie auch seine Zeit abgelaufen sei. «Aber natürlich nur, was das Jubiläumsjahr betrifft», sagte er. «So hoffe ich doch, dass die vielen Personen, die man an den Feierlichkeiten gesehen hat, auch weiterhin aktiv am Gemeindeleben teilnehmen werden.»

Alle Anlässe gut besucht

Der neue Nationalrat hatte etliche Danksagungen zu verteilen. «Als OK-Präsident hielt ich natürlich die Fäden in der Hand. Ohne mein toll funktionierendes OK wäre es allerdings nie möglich gewesen, für so viele Höhepunkte zu sorgen.» Brunner dankte aber nicht nur seinen OK-Mitgliedern Matthias Keller, Ariana Brühwiler, Thomas Rutishauser, Ernst Meili, Kurt Ackermann, Susanna Koller, Urs Graber, Marcel Aeschlimann, Marcel Müller, Peter Meier und Isabelle Denzler, sondern jedem einzelnen Bewohner der Gemeinde. «Alles hängt davon ab, wie die Anlässe besucht werden, und hierbei haben wir voll ins Schwarze getroffen – auch dank dem Wetterglück während des ganzen Jahres.»

Auch Gemeindepräsident Hans Mäder liess das Jubeljahr noch einmal Revue passieren und hob dabei gleichzeitig den Mahnfinger. «Das Jahr ist ein absoluter Erfolg geworden», sagte er. «Obwohl die Grundideen anfänglich auf wackligen Beinen standen, haben wir es doch geschafft, das Dorf einander näher zu bringen. Wir haben nun eine gute Basis für ein intaktes Dorfleben, so ist es mein Wunsch, dass der eine oder andere Anlass auch in Zukunft stattfinden wird.» Mäder rief gleichzeitig auf, sich weiterhin für die Dorfgemeinschaft einzusetzen, allenfalls mit der Gründung von neuen Vereinen.


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