«Bahn ist eine Wiedergutmachung»

FRÜMSEN ⋅ Zahlreiche Gäste, darunter auch die am Bau beteiligten Unternehmen, wohnten kürzlich der feierlichen Eröffnung der neuen Staubern-Seilbahn bei.
07. April 2018, 05:18
Corinne Hanselmann

Corinne Hanselmann

redaktion@appenzellerzeitung.ch

«Als Energiedirektor bin ich stolz auf diese neue Bahn, denn hier drin steckt sehr viel Innovation», sagte der St. Galler Regierungsrat Marc Mächler anlässlich der kürzlich stattgefundenen Eröffnung der Seilbahn. Ihn freue es besonders, dass sie vom Flumser Unternehmen Bartholet Seilbahnen erbaut wurde. Das zeige doch, dass in diesem Tal und im Kanton St. Gallen viel Innovationskraft vorhanden sei. Der Familie Lüchinger wünschte er viel Erfolg mit der Bahn und den Besucherinnen und Besuchern viel Freude.

Auch Daniel Fässler, der regierende Landammann des Nachbarkantons Appenzell Innerrhoden, überbrachte beste Grüsse und Wünsche von Land und Volk. «Familie Lüchinger weiss, dass ich zur Staubern durchaus eine gute Beziehung habe», so Fässler. Er gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Innerrhödlern, die auf der Staubern schon einige Male übernachtet haben. Dabei habe er die schöne Aussicht aufs Rheintal genossen, aber auch die mindestens so schöne Aussicht auf der anderen Seite, auf Appenzell Innerrhoden. «Als ich diese Bahn heute gesehen habe, dachte ich mir, dass sie auf eine Art eine Wiedergutmachung ist», so Fässler. Einige Kilometer talabwärts sei beim hohen Kasten ja darüber gestritten worden, von welcher Seite her er erschlossen wird. Der Entscheid fiel auf Appenzell Innerrhoden. Das Berggasthaus Staubern hingegen ist vom Rheintal her erschlossen. Er gratulierte der Familie Lüchinger zum Mut, den sie bei der Realisierung ihrer neuen Bahn zeigte.

«Die Nuss ist sensationell herausgekommen»

Bevor die dekorativ eingepackte neue Gondel, musikalisch begleitet durch das Bläserquintett Generell5, enthüllt wurde, erhielt die Seilbahn durch Pastoralassistent Günter Schatzmann und Pfarrer Rolf Bärtsch eine Segnung.

Auch Hans Oppliger, Präsident des Vereins Nussdorf Frümsen, liess es sich nicht nehmen, Lüchingers zu gratulieren und ihnen einen Nussbaum als Geschenk zu überbringen. Daniel Lüchinger liess sich vom Nussdorf Frümsen inspirieren und liess bei der Talstation eine grosse Nuss aus Holz bauen, die als Warteraum genutzt werden kann. «Sie ist sensationell gelungen», so Oppliger.


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