Polka, Swing und Boogie-Woogie

WEINFELDEN ⋅ Vier Musikformationen begeisterten das Publikum im Thurgauerhof am Fest «Da isch Musig». Die unterschiedlichen Stilrichtungen und günstige Eintrittspreise fanden beim Publikum regen Anklang.
20. November 2017, 07:07
Manuela Olgiati

Manuela Olgiati

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

«Geniesse das Leben und bereite Freude», der Slogan des Organisators, Coiffeurmeister Stephan Haag, zog sich federleicht wie ein roter Faden durch das bunte Programm der Veranstaltung «da isch Musig». Angefangen von Ladyva, der Boogie-Woogie-Pianistin, über die Blaskapelle Furtbächler bis hin zu den mehrfach preisgekrönten Swing Kids sowie der Blaskapelle Fihuspa reichte die musikalische Palette, welche bereits am frühen Samstagabend gute Laune verbreitete. Es herrschte Ausnahmestimmung im Thurgauerhof. Der Saal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die Boogie-Woogie-Pianistin Ladyva überzeugt mit ihren flinken Fingern auf dem Klavier. Die Blaskapelle die Furtbächler und die Pianistin wechseln sich mit kurzen Konzerten ab. Bei den Furtbächlern lotst Flügelhornist Samuel Stähli durch das Programm: «Amsel- und Kuschelpolka» heizen dem Publikum ein.
 

Spielfreude der Swing Kids reisst das Publikum mit

Auch der dritte Konzertblock bewegt durch gehaltvolle Klangfärbungen. Die 13 Swing Kids mit ihrem musikalischen Leiter Dai Kimoto begeistern. Sie feiern auf der ganzen Welt ihre Triumphe, auch im Thurgauerhof. Der Trompetensatz ist brillant, Saxofon, Bass und Schlagzeug entfalten ihre vollen Klangkörper. Erfrischend erweitern dazu einzelne Solostimmen die Stücke. Die Zuhörer kommen in den Genuss einer Auswahl von über 60 Musiktitel, die sie in ihrem Repertoire führen. Mit Klanggefühl interpretiert, in Bestform und mit einer grossen Spielfreude zeigen die Swing Kids ihren ganz eigenen Musikstil. Musik ohne Verstärker und Effekte, das war für die zweite Ausgabe von «Da isch Musig» wichtig. Vier Musikformationen aus unterschiedlichen Sparten zu hören, macht für die Zuhörer den Reiz des Konzertes aus.

«Wir sind begeistert», sagen Hanspeter und Heidi Lehner aus Arbon. Auch Bernadette Werro aus Dietlikon schwärmt vom Können der Musikanten. Fihuspa, die Fidelen Humpa Spatzen, gilt nach dem SRF-Radiowettbewerb als beste Blaskapelle der Schweiz. Den krönenden Abschluss setzen diese 13 Vollblutmusiker aus der Ostschweiz mit ihrem lüpfigen Konzert. Sie überzeugen mit stilechten Polkas, Märschen und groovigem Sound. Der Applaus ist gross. Nebst der Musik werden die fairen Eintritts- und Konsumationspreise gelobt. Besonders gefreut hat den Organisator der Einsatz des Vereins Rungglesüüder Frauenfeld, welche mit 38 Mit­gliedern für die Restauration sorgte.


Leserkommentare

Anzeige: