Plan B für das Fernsehen

WEINFELDEN ⋅ Am 22. Februar startet die neuste Ausgabe von «Ergötzliches» im Theaterhaus Thurgau. Themenschwerpunkt ist die No-Billag-Initiative. Als Gast tritt unter anderem SRF-Direktor Ruedi Matter auf.
13. Februar 2018, 05:18

Auch wenn die Blitze noch nicht zu sehen sind, die neue Produktion von «Ergötzliches» soll einschlagen. Und das versuchen die beiden Protagonisten Thomas Götz und Daniel Felix diesmal unter anderem mit einer Wettervorhersage.

«Unser Themenschwerpunkt an den drei Abenden ist die No-Billag-Initiative», sagt Thomas Götz. Einen Plan B wollen sie dem Publikum präsentieren, was den alles passieren könnte oder würde, käme die Initiative beim Volk durch. «Es ist der erste konstruktive Vorschlag und zeigt ein-zu-eins, was passieren könnte», sagt Daniel Felix und lächelt verschmitzt. Dabei wird eben unter anderem gezeigt, wie denn künftige Wettervorhersagen im Fernsehn aussehen würden: «Bauer, verheiratet, flucht», so der Titel dieser neuen Sendung.

Sonst verraten die zwei kreativen Köpfe noch nicht viel von ihrem Programm, das am 22. Februar startet. Das meiste ist auch noch nicht ganz fix und die Dreharbeiten gehen erst diese Woche richtig los. «Das Gerüst muss da sein, der Rest kommt manchmal auch ganz spontan», sagt Götz. So sei das sehr erfolgreiche Video, in dem das Weinfelder Elisabetha-Hess-Schulhaus einstürzt, ein Spontaneinfall gewesen. Was allerdings schon gesichert ist, das ist die Gästeliste.

Hanspeter Trütsch kommt vorbei

So wird am Donnerstagabend der ehemalige SRF-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch den eigenwilligen Fragen von Götz trotzen. Am Freitag ist die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter Gesprächsgast. Am Samstag lässt sich SRF-Direktor Ruedi Matter auf ein Gespräch mit Götz ein. Musikalisch umrahmt wird das Programm vom ehemaligen FDP-Nationalrat Hermann Hess.

 

Sabrina Bächi

sabrina.baechi@thurgauerzeitung.ch

Reservation

www.theaterhausthurgau.chwww.ergoetzliches.ch


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