Neues Büro, gleiches Glück

WEINFELDEN ⋅ Das Messebüro ist umgezogen. Neu befindet es sich an der Felsenstrasse. Die Mitarbeiter fühlen sich wohl, auch wenn die Kunden sie teilweise noch suchen müssen.
25. November 2017, 07:56
Sabrina Bächi

Sabrina Bächi

sabrina.baechi@thurgauerzeitung.ch

Manche verbinden die Räumlichkeiten mit Schmerzen. Denn dort, wo sich seit ein paar Wochen das Büro der Messen Weinfelden befindet, war früher eine Zahnarztpraxis. «Die älteren Leute erinnern sich daran, wenn sie ins Büro kommen», sagt Geschäftsleiter Gregor Wegmüller. Das Büro an der Bankstrasse musste er mit seinem Team verlassen, da es abgerissen wird. «Lange haben wir nach neuen Räumen gesucht», sagt Wegmüller. Schliesslich sind sie vis-à-vis der Kantonalbank fündig geworden. «Das Gebäude gehört der TKB.»

Obwohl das Büro kleiner ist als das vorherige, fühlen sich die drei Mitarbeitenden wohl. «Es ist viel ruhiger hier und schön hell.» Auch die Akten werden sich auf den Umzug gefreut haben. Anstatt wie vorher in einer Gefängniszelle ihr Dasein zu fristen, hausen sie nun in grosszügigen Schränken in den Büros. «Das Karma ist sicher besser als vorher», sagt Weg­müller und schmunzelt. Er hat zwar nicht das grösste Büro, dafür das schönste, wie er sagt. Nebst den drei Büros hat es noch ein ­Sitzungszimmer und ein Lagerraum.

Wichtige Information für die Partner der Messen

Weil sie viele Anfragen hatten, wo genau sich ihr Büro denn neu befinde, hat das Messeteam Anfang November einen Tag der ­offenen Tür veranstaltet. «Es kamen einige Interessierte vorbei. Wir müssen aber immer noch gut darauf achten, allen Partnern zu schreiben, dass wir in einem neuen Büro sind», sagt Wegmüller.

Nach dem Umzug und dem Eingewöhnen geht es für das Messebüro Schlag auf Schlag ­weiter: Am Montag beginnt die Thurgauer Lehrlingsmesse im Thurgauerhof und gestern Abend wurden Wega-Präsident Heinz Schadegg und Finanzchef Erwin Wagner für 30 und 25 Jahre Engagement für die Weinfelder Messen geehrt und beschenkt. Wagner darf zwei Tage Ferien im Appenzell machen und Schadegg mit dem Helikopter den Alpstein von oben betrachten.


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