Förster erhalten neuen Werkhof

WEINFELDEN ⋅ Bald kommt der Bagger für den neuen Werkhof des Forstreviers Mittelthurgau. Der zentrale Neubau erleichtert die Arbeit der Förster.
06. Dezember 2017, 05:22
Isabella Gómez

Isabella Gómez

isabella.gomez@thurgauerzeitung.ch

Hier soll er stehen: Am Waldrand hinter der KVA entsteht das neue Zentrum für das Forstrevier Mittelthurgau. Nach diversen Planungen und Baukommissionssitzungen traf in diesem Jahr die Baubewilligung ein, Anfang nächstes Jahr sollen die Bauarbeiten für den Forsthof beginnen. Gestern morgen war der Spatenstich. Mit einer kleinen Rede begrüsste Felix Brenner, Vorsitzender der Baukommission, die Anwesenden. Lange dauerte es nicht, bis es zum arbeitstechnischen Teil überging. Die Anwesenden schnappten sich eine Schaufel und machten den symbolisch ersten Spatenstich für den Bau des neuen Hofs.

Aus zwei Kleinen wird ein Grosses

Das Forstrevier Mittelthurgau entstand im letzten Jahr, als sich die Forstreviere Ottenberg, Bürglen und Märstetten zusammenschlossen. Für das neue Revier gibt es derzeit aber keinen gemeinsamen Werkhof. Gearbeitet wird von zwei Höfen aus. Der eine liegt in Bussnang, der andere in Berg. «Sie sind dezentralisiert und die Mitarbeiter sind nicht am gleichen Ort. Das ist ziemlich ungeeignet», sagt Brenner. Ähnlich sei es mit den Maschinen. Mit dem neuen Werkhof für das Forstrevier Mittelthurgau soll das geändert werden. Werkstatt, Holzlager und Fahrzeuge – alles soll sich nun an einem Ort befinden. Auch Büros werden gebaut. «Man muss es sich wie eine Firma vorstellen.»

Der neue Forsthof wird an zentraler Lage in Weinfelden gebaut. Der Bau soll etwa neun Monate dauern. Ein Teil wird vom Kanton finanziert, der Rest vom Forstrevier Mittelthurgau.


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