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Tagblatt Online, 15. Mai 2012 08:06:00

«Bodan-Projekt bringt Belebung»

ROMANSHORN. Ein überparteiliches Komitee setzt sich für den Verkauf des Bodanareals an einen privaten Investor ein. Er sei ein wichtiger erster Schritt zu einer massvollen Entwicklung von Romanshorn.

Im Vorfeld der Gemeindeabstimmung vom 17. Juni über den Verkauf des Bodanareals an den Investor Allreal hat sich ein überparteiliches Komitee «Für eine massvolle und nachhaltige Entwicklung von Romanshorn» gebildet, das von Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie engagierten Personen aus Romanshorn getragen werde, heisst es in einer Mitteilung. Als Auskunftspersonen sind Daniel Aegerter und Andreas Karolin aufgeführt.

Ein erster wichtiger Schritt

Das überparteiliche Komitee ist nach eigenen Angaben überzeugt, dass der Verkauf des Bodanareals für die Realisierung des Siegerprojektes Allreal/Dudler ein wichtiger erster Schritt zu einer massvollen Entwicklung von Romanshorn und insbesondere seinem Zentrum darstellt.

Das Konzept, neuwertigen Gewerberaum und Mietwohnungen an zentraler, bestens erschlossener Lage zu schaffen, werde eine qualitative Entwicklung des Zentrums unterstützen und der unteren Bahnhofstrasse wichtige Impulse geben, heisst es in der Mitteilung.

Belebung des Zentrums

Die Mischung aus Wohnen und Arbeiten werde zur Belebung des Zentrums beitragen. Die moderne, dezente Architektur von Max Dudler integriere sich sehr gut in die bestehende städtebauliche Struktur des Bahnhofareals, schreibt das befürwortende Komitee. Sie nehme Stilelemente der nebenstehenden Gebäude auf und bilde bewusst keine architektonische Gegenwelt.

«Mit dieser Überbauung ist sichergestellt, dass auch spätere Weiterentwicklungen im Zentrum nicht belastet oder gar verunmöglicht werden», heisst es wörtlich in der Mitteilung.

Spielraum bleibt erhalten

Mit dem vorliegenden Projekt könne wichtiger Spielraum erhalten werden, um weitere Schritte in städtebaulicher, nutzungs- und verkehrstechnischer Hinsicht zu planen und umzusetzen.

Das Komitee ist weiter der festen Meinung, dass vom Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 25 bis 30 Millionen Franken auch das lokale Gewerbe profitieren kann. Ebenso würden der Gemeinde finanzielle Mittel zufliessen. Diese könnten für die Schaffung von zusätzlichem Parkraum im Untergeschoss des neuen Gebäudes oder für andere Projekte verwendet werden.

Mit diversen Aktivitäten wird das Komitee in den kommenden Wochen auf die Bedeutung des Verkaufs des Bodanareals aufmerksam machen. (red.)




Leser-Kommentare:
2 Beiträge

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Bodenseekapitaen (16. Mai 2012, 07:46)
Ich stimme Ja !

Ich bin für ein JA zum Verkauf des Bodanareals am 17. Juni 2012 und werde dieses Komitee zu 100% unterstützen. Wegen den Parkplätzen bin ich mir noch nicht sicher. Von der Stadt Romanshorn erwarte ich aber, dass der jetzige Wirt ohne wenn und aber bis zum Abbruch der Liegenschaft weiter wirten kann.

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unangan (15. Mai 2012, 18:50)
wer das Fassadenfoto des Neubaus betrachtet, ...

kommt nicht anhin.. die Baumpflanzungen die die Fassade verzieren sollte, zu hinterfragen. Ein alter Architektentrick. Stimmt die Fassade nicht... hol den Gartenarchitekt, der mit Kreativität die Baumgruppen so ins Bild rückt, dass das gesammte Erscheinungsbild zu mindest erträglich erscheint..... Ich weiss wo von ich schreibe.... alte Berufserfahrung als Gartenplaner..... smile....

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