Jeden Satz gewonnen

FAUSTBALL ⋅ Kreuzlingens Frauen steigen nach einer eindrücklichen Saison in die NLA auf. Was ihnen zuvor schon auf dem Rasen gelungen ist, schaffen sie nun auch in der Halle.
06. Februar 2018, 05:18
Fabio Baranzini

Fabio Baranzini

sport

@thurgauerzeitung.ch

Kreuzlingen krönt seine starke NLB-Saison mit zwei souveränen Auftritten in den Aufstiegsspielen. Die junge Equipe vom Bodensee, die in der gesamten Qualifikationsphase ohne Satzverlust geblieben war, wurde ihrer Favoritenrolle auch in der letzten Phase der Hallenmeisterschaft gerecht. Im Halbfinal besiegten sie Diepoldsau II mit 3:0 und liessen im Kampf um den Aufstieg im NLB-Final gegen Walzenhausen einen weiteren souveränen 3:0-Sieg folgen. Nur gerade zwölf Punkte gaben sie in drei Sätzen ab. Damit steigen die Kreuzlingerinnen ohne einen Satz zu verlieren in die höchste Spielklasse auf und sichern sich zugleich auch auf überlegene Art und Weise den NLB-Meistertitel.

Rebstein kann Abstieg aus NLA nicht verhindern

In den Abstiegsspielen der NLA wurde dann ermittelt, wer für Kreuzlingen den Platz in der obersten Spielklasse räumen muss. Wie auf dem Papier zu erwarten war, setzten sich Neuendorf und Schlieren in den Vorrundenspielen gegen Rebstein und Ohringen durch (beide mit 3:1). Schlieren sicherte sich dank eines 3:0-Siegs gegen Neuendorf wenig später den fünften Rang, während Rebstein und Ohringen den Absteiger im Direktduell ermittelten.

Und wie bereits in der Qualifikation war es die Equipe aus Ohringen, die das Spiel gewinnen konnte. Mit 3:1 setzten sich die Aufsteigerinnen durch und sicherten sich damit in ihrer ersten NLA-Saison nach dem Aufstieg den Ligaerhalt, während Rebstein den Gang in die NLB antreten muss.

Elgg sichert sich den Ligaerhalt

In den NLB-Abstiegsspielen überzeugten die Frauen aus Kirchberg. Sie gewannen das Vorrundenspiel gegen Elgg mit 2:0 und sicherten sich dank eines weiteren 2:0-Erfolgs gegen Schlieren II den fünften Rang in der zweithöchsten Spielklasse. Der Absteiger wurde so zwischen Elgg und Embrach II ermittelt, wobei Elgg mit 11:7 und 11:6 das bessere Ende für sich behielt.


Leserkommentare

Anzeige: