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Tagblatt Online, 29. Juni 2012 07:22:00

Kreuzlinger Schwimmhalle: Projektwettbewerb beginnt

KREUZLINGEN. Die Ausschreibung für die neue Sportanlage erfolgt zweistufig. Resultate sind Anfang 2013 zu erwarten.

Nach dem Ja des Gemeinderates zum Projektierungskredit im Februar folgt nun der nächste Schritt in der Planung der neuen Schwimmhalle beim Egelsee. Die Stadt schreibt den Projektwettbewerb öffentlich aus. Die Unterlagen können ab heute bezogen werden.

Experten sind gefragt

In einem ersten Schritt werden aus allen Bewerbungen zehn im Rahmen einer Präqualifikation ausgewählt. Diese Interessenten dürfen dann am anonym durchgeführten Projektwettbewerb teilnehmen. Heinz Theus, Leiter Hochbau, sagt, es sei wichtig, dass die Teams interdisziplinär zusammengesetzt wären. Nebst Architekten sollen Fachplaner im Schwimmbadbau und eventuell weitere Experten in den Bewerberteams vertreten sein. Das Ergebnis des Wettbewerbs will die Stadt Anfang 2013 präsentieren und öffentlich ausstellen.

Denkmalpflege prüft Stadthaus

Die Schwimmhalle ist wie das Stadthaus Teil des Impulsprogramms Xentrum. Auch für das Stadthaus hat der Gemeinderat bekanntlich einen Planungskredit genehmigt. Bevor es bei diesem Projekt weitergeht, «wird der Standort des Stadthauses abschliessend definiert», wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst. Die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege muss dem Standort Dreispitzpark noch grünes Licht erteilen. Auch werden Reaktionen aus der Bevölkerung ausgewertet. (meg)




Leser-Kommentare:
1 Beitrag

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deich (29. Juni 2012, 11:35)
Vergessen

Wink an die Denkmalpflege: "Dreispitz vergessen"! Dieser historische Park, diese grüne, zentrale Lunge darf nicht überbaut werden. Es gibt sinnvollere, zentrale städtebauliche Lösungen, um die Bedürfnisse der Stadtverwaltung zu befriedigen, - wenn es denn sein muss: Von der Marktstrasse bis hin zum gerade jetzt publizierten Bereich "Schäfli"! Warum nicht - innovativ - ein Stadtrestaurant gleich im Stadthaus als Kommunikationsort für die Bürgergesellschaft? Brächte viel Leben in den Boulevard! Und mit einer "Kulturbeiz" (mit Veranstaltungen) wäre das Boulevardleben weiter zu befruchten.

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