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Tagblatt Online, 22. Juni 2012 06:32:00

Dieses Jahr knallt es zweimal

Fantastical Zoom

Das Feuerwerk ist der Höhepunkt des Seenachtsfestes. (Bild: Donato Caspari)

KREUZLINGEN. Am Fantastical vom 10. bis 12. August werden zwei Feuerwerke gezündet: Das traditionelle am Samstag und ein kleineres am Freitag. Der erste Seenachtsfest-Tag gehört den Kreuzlingern.

MARTINA EGGENBERGER LENZ

Die Organisatoren des Seenachtsfestes haben ein klares Ziel. Sie wollen den Freitag zu einem Stadtfest aufwerten – für die Kreuzlinger Bevölkerung unter Beteiligung der Kreuzlinger Vereine. Für diesen Zweck hat das OK eigens eine neue Zone und neue Tarife für einheimische Standbetreiber definiert. Acht Vereine mieten dieses Jahr einen Stand, einige weitere sind als Hilfskräfte am Festwochenende im Einsatz.

Drums2streets kommen

«Fürs erste Jahr sind wir mit diesen Zahlen zufrieden», sagt Thomas Gut, Fantastical-Geschäftsführer. Ihm ist klar, dass man dem Publikum etwas bieten muss, damit es kommt. Der Höhepunkt des Stadtfestes ist daher ein Feuerwerk. Es wird kleiner sein als die traditionelle Ausgabe am Samstag, aber sehenswert, heisst es. Die Hafenallee, wo sich die Stände der Vereine befinden, bekommt ein hochwertigeres Programm, und die Bühne wird auch zum Tanz freigegeben.

Ein Hauptact am Samstag ist mittlerweile ebenfalls bekannt: Die Kreuzlinger «Drums2streets» werden auf dem Hafenplatz auftreten und eine neue Show zeigen. Vor einem Jahr wurden sie am Seenachtsfest vom Fernsehen für «Die grössten Schweizer Talente» gecastet.

Sonderschau für die Jugend

Wie immer setzen die Veranstalter auf attraktive Unterhaltung für die Kinder. Märchen, Zirkus und Ritter sind dieses Jahr Themen. Für die Jugendlichen gibt es eine eigentliche Sonderschau. Sie können diverse Angebote ausprobieren und sich im Beatbox, Tanz oder Trick-Park versuchen. Mode und Styling kommen ebenfalls vor.

Buttons mit Mehrwert

Obwohl sich die Fantastical-Solidaritäts-Buttons noch nicht durchsetzen konnten, hält das OK an ihnen fest. Letztes Jahr wurden gut 1000 Stück für je fünf Franken verkauft. Der Preis bleibt unverändert, allerdings erhalten die Besitzer neu einen Mehrwert. Sie dürfen einerseits auf den «Blob» und sich vom Luftkissen aus in die Luft schleudern lassen, an einem Wettbewerb teilnehmen – verlost wird ein Auto für ein Jahr – und sich an der exklusiven Nachtschwärmerparty Samstagnacht amüsieren.




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