Beim Sonnenbad oder am Grillplatz: Die Kamera schaut mit.
(Bild: Martina Eggenberger Lenz)
BOTTIGHOFEN. Bottighofen setzt im Kampf gegen den Vandalismus auch in der Badi Rösli auf Videoüberwachung. Die meisten Badegäste haben Verständnis für die Aktion der Gemeinde.
Sie werden, liebe(r) FARFARAWAY, mit "technischen Mitteln" nie eine Jugend, die anscheinend "schlecht spurt", zur Raison bringen! Es braucht eine ganz andere Vorstellung, wie sich eine Gesellschaft auf ein Mindestmass von "Ordnung" einzustellen hat, und welche Massnahmen auf längere Sicht letztlich greifen - besser: "Be-griffen" werden von den Angesprochenen. Videogeräte auf einem Masten sprechen definitiv nicht. Und über das "Materialsichten" haben sie eine sehr optimistische Einstellung: Da könnten Sie die "abgeordneten Badeplatz-Sichter" deutlich unterschätzen. Letzteres ist jedoch - oh weh - wirklich nicht zu hoffen!
Das Material wird nur gesichtet wenn Vandalismus festgestellt wird. Deich zieht auch Sicherheitspersonal vor. Wenn vor allem die Jüngeren nicht mehr wissen wohin der Abfall gehört und dass Wände nicht zum Anmalen da sind muss halt mit technischen Mitteln die Ordnung hergestellt werden - richtig so!
Video in einer kleinen Badi - darauf muss man erst mal kommen! Die Bottighofer Behörde probt einen Voyeurismus, der hier ganz und gar nicht hingehört, ja vielleicht sogar "vor dem Gesetz nicht hält". Wenn die Gemeindeverantwortlichen keine andere Antwort auf unliebsame Abfallzustände haben, ist an ihrer Kreativität zu zweifeln. Nur weil es "billiger kommt", ist doch kein Argument. Ich bitte! Es ist sehr erfreulich, dass jüngere Badende skeptischer sind gegenüber diesem Eingriff in die Privatsphäre, als es etwa Rentner empfinden. Die Sache ist wohl noch nicht gegessen.
Kommentare lesen
gallenblog.wordpress.com (02. Juli 2012, 18:19)
Abfall...
in fester Form ist ein Problem.
Beitrag kommentierenAbfall in gasförmigem Zustand (Abgas)nicht?
Aus den Augen aus dem Sinn?
deich (30. Juni 2012, 13:02)
Gesellschaft
Sie werden, liebe(r) FARFARAWAY, mit "technischen Mitteln" nie eine Jugend, die anscheinend "schlecht spurt", zur Raison bringen! Es braucht eine ganz andere Vorstellung, wie sich eine Gesellschaft auf ein Mindestmass von "Ordnung" einzustellen hat, und welche Massnahmen auf längere Sicht letztlich greifen - besser: "Be-griffen" werden von den Angesprochenen. Videogeräte auf einem Masten sprechen definitiv nicht. Und über das "Materialsichten" haben sie eine sehr optimistische Einstellung: Da könnten Sie die "abgeordneten Badeplatz-Sichter" deutlich unterschätzen. Letzteres ist jedoch - oh weh - wirklich nicht zu hoffen!
Beitrag kommentierenFarfaraway (30. Juni 2012, 11:44)
Falsch Deich
Das Material wird nur gesichtet wenn Vandalismus festgestellt wird. Deich zieht auch Sicherheitspersonal vor. Wenn vor allem die Jüngeren nicht mehr wissen wohin der Abfall gehört und dass Wände nicht zum Anmalen da sind muss halt mit technischen Mitteln die Ordnung hergestellt werden - richtig so!
Beitrag kommentierendeich (30. Juni 2012, 10:46)
Falsch
Video in einer kleinen Badi - darauf muss man erst mal kommen! Die Bottighofer Behörde probt einen Voyeurismus, der hier ganz und gar nicht hingehört, ja vielleicht sogar "vor dem Gesetz nicht hält". Wenn die Gemeindeverantwortlichen keine andere Antwort auf unliebsame Abfallzustände haben, ist an ihrer Kreativität zu zweifeln. Nur weil es "billiger kommt", ist doch kein Argument. Ich bitte! Es ist sehr erfreulich, dass jüngere Badende skeptischer sind gegenüber diesem Eingriff in die Privatsphäre, als es etwa Rentner empfinden. Die Sache ist wohl noch nicht gegessen.
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