Die Region hat Potenzial

WÄLDI ⋅ Am zweiten Abend der interkommunalen Zusammenarbeit der Regio Kreuzlingen auf dem Napoleonturm wurden «Leuchttürme» mit regionaler Ausstrahlung präsentiert.
03. Oktober 2017, 05:17

Rund 60 Behördenvertreter aus der Regio Kreuzlingen trafen sich auf dem Napoleonturm und machten sich Gedanken, wie sie gemeinsam mehr Potenzial freisetzen können. Präsident René Walther begrüsste die Gemeindepräsidenten, Gemeinderäte und Gemeindeschreiber des Bezirks. Zu Beginn zeigte sich, wie fruchtbar die überregionale Zusammenarbeit sein kann. Auf der ersten Plattform musizierten die Gemeindepräsidenten René Walther (Münsterlingen) und Martin Stuber (Ermatingen). Auf der zweiten Plattform servierte Ciril Schmidiger (Lengwil) den Gästen einen Willkommens-Drink, und auf der dritten Plattform wurden sie von Markus Thalmann (Tägerwilen) in Napoleon-Montur begrüsst. Er erklärte, dass der Turm ein wichtiger «Leuchtturm» für die Region sei.

Anschliessend sprach im Golfpark-Restaurant in Lipperswil Roland Scherer von der Universität St. Gallen über seine Studie «Bodensee 2030 – ein Blick in die Zukunft der Region». Er machte Handlungsempfehlungen für die Region, wie etwa die verstärkte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft zur Entwicklung und Anwendung neuer Technologien.

Konkrete Projekte wurden vorgestellt

René Walther stellte das regionale Kompetenzzentrum der Sozialen Dienste am See vor. Das sei ein aktuelles Beispiel, wie die Qualität und Professionalität verbessert werden könne. Ebenso habe die Regio Kreuzlingen ein Projekt für E-Mobilität lanciert. Es soll neuen Technologien zum Durchbruch verhelfen und den öffentlichen Verkehr stärken. Adrian König, Gemeindepräsident von Wäldi, führte aus, dass der Erfahrungsaustausch zwischen den Bauverwaltern bereits erste Früchte trage. Namentlich erwähnte er die angedachte, zentrale Brandschutzfachstelle, die kleinere Gemeinden entlasten könnte. In der anschliessenden Diskussion wurde deutlich, dass die Beteiligten verstärkt über das regionale Potenzial nachdenken möchten. (red)


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