Bei der Immozionale wird der Platz knapp

KREUZLINGEN ⋅ Die Immozionale findet diesmal vom 23. bis 25. Februar statt. Die Messeleitung muss acht Aussteller vertrösten. Denn die 50 Plätze im Dreispitz sind längst vergeben. Erweitert werden dafür die Öffnungszeiten.
08. Februar 2018, 05:19
Annina Flaig

Annina Flaig

annina.flaig@thurgauerzeitung.ch

Renate Giger muss jede Woche zwei Leute enttäuschen. «Alles Aussteller, die gerne an die Immozionale kommen würden», sagt die Messeleiterin an der Pressekonferenz zur Immobilien- und Baumesse. Diese findet vom 23. bis 25. Februar im Dreispitz statt und ist daher vom Platz her begrenzt. «Wir nutzen die Halle bereits voll aus.» Dieses Jahr habe man sogar Varianten mit angebauten Zelten vor der Halle geprüft. «Doch die Lösungen waren nicht befriedigend.»

Pensionierte investieren ins Wohnen

Eine Ausnahme gibt es: Für die aufwendige Sonderschau zum Thema «Mehr Leben vor der Haustüre» wird im Aussenbereich ein grosses Zelt aufgestellt. Verantwortlich dafür ist Stefan Braun, Umweltbeauftragter der Stadt. «Es zeigt sich, dass die meisten Leute keinen kurz geschnittenen Rasen wünschen, sondern eine naturnahe Umgebung», sagt er. Dem wolle man Rechnung tragen und Tipps geben. Die Sonderschau wurde von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW) konzipiert. Sie wird am Gartentag vom 28. April nochmals gezeigt. Später wird das Konzept Gemeinden und Organisationen zur Verfügung gestellt.

Die Hälfte der angemeldeten Aussteller stammt aus dem Bezirk Kreuzlingen. Sie decken die Bereiche ab, welche von den rund 2000 Besuchern letztes Jahr am meisten nachgefragt wurden: Immobilien kaufen, mieten, bauen, umbauen, sanieren, darin wohnen und verkaufen.

Acht Prozent der Besucher waren in Kauflaune

Renate Giger führt jedes Jahr Besucher- und Ausstellerumfragen durch. Deshalb weiss sie, dass rund 60 Prozent der Besucher aus dem Bezirk Kreuzlingen kommen. Und dass 44 Prozent über 60 Jahre alt sind. «Es gibt viele über 60-Jährige, die ins Wohnen investieren oder sogar eine Immobilie kaufen wollen.»

Erstmals hat die Messe am Sonntag geöffnet. Damit kommt man auf 16 Messe-Stunden im Vergleich zu elf Stunden im letzten Jahr. «In Anbetracht des riesigen Aufwandes macht das Sinn», findet Giger, die seit 35 Jahren in der Messe-Branche tätig ist. Dadurch erhoffe man sich auch etwas mehr als 2000 Besucher. Immerhin acht Prozent von ihnen waren letztes Jahr sogar in der Laune Verkaufsabschlüsse zu unterschreiben. Teil der Pressekonferenz waren auch Vertreter der Messepartnerin Thurgauer Kantonalbank, des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft sowie des Hauseigentümerverbandes, der als Patronatsgeber fungiert. Sie alle werden mit eigenen Ständen an der Messe vertreten sein.

Öffnungszeiten

Freitag, 23.2., 16 bis 19 Uhr,

Samstag, 24.2., 10 bis 17 Uhr,

Sonntag, 25.2., 10 bis 16 Uhr.


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