Dank Lorenzato die turbulenten Zeiten vergessen

KOMMENTAR ⋅ Bruno Lorenzato ist mit 210 Stimmen zum neuen Gemeindepräsident von Salenstein gewählt worden. Jetzt heisst es für ihn, die 199 Personen, die den auswärtigen Peter Hausamann wählten und die 47 Protest-Stimmen von sich und seiner Arbeit zu überzeugen, schreibt Nicole D'Orazio in ihrem Kommentar.
26. November 2017, 18:01
Salenstein hat einen neuen Gemeindepräsidenten, den zweiten innerhalb der laufenden Legislatur. Bruno Lorenzato ist kein Neuling, sondern hat sich als Vize-Gemeindepräsident zur Kandidatur entschlossen. Er darf weiterführen, was er begonnen hat, seitdem er die Geschicke der Gemeinde nach dem Rücktritt von Roland Nothhelfer interimistisch leitet. Er darf sich über ein klares Resultat freuen. Allerdings muss er sich bemühen, die 119 Personen, die den auswärtigen Peter Hausammann wählten, und die 47 Protest-Stimmen von sich und seiner Arbeit zu überzeugen. Lorenzato hat es geschafft, dass im Gemeinderat nach den Streitereien Ruhe eingekehrt ist. So soll es sein und bleiben. Es müssen nun alle, Gemeinderat wie Einwohner, die turbulenten Zeiten vergessen und nach vorne blicken, in eine gute Zukunft für die Gemeinde. So wird diese endlich wieder positiv in den Schlagzeilen auftauchen. 

Nicole D'Orazio
nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

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