Bequemer entsorgen

ERMATINGEN ⋅ Der Spatenstich für die neue Halle beim Werkhof ist erfolgt. Bis Ende Jahr soll sie fertig sein.
16. September 2017, 08:32

Exakt für den offiziellen Baustart der neuen Entsorgungshalle legte am Donnerstagvormittag das schlechte Wetter eine Pause ein. Behördenvertreter, Mitarbeiter und Vertreter des Architekturbüros Stauffacher Aemissegger feierten den Spatenstich. Die neue Entsorgungshalle schafft zusätzliche Entsorgungsfläche, eine Professionalisierung und eine Komfortsteigerung für Nutzer und Mitarbeiter. Der Kredit von 500000 Franken für den Bau und die 80000 Franken für die Photovoltaikanlage wurden bereits im Herbst 2016 von den Stimmbürgern bewilligt.

Gemeinderat Hans Schwarz erklärte: «In den letzten 15 Jahren ist die Einwohnerzahl in Ermatingen um 750 Personen gewachsen.» Das habe auch Auswirkungen auf die Entsorgung. Die Sicherheit werde mit einem neuen Verkehrskonzept für die Anlieferer erhöht. «Alles wird benutzerfreundlicher», betonte Schwarz. Die Photovoltaikanlage wird 35 000 Kilowatt generieren. Diese Energie reicht aus, um den gesamten Werkhof, die Zivilschutzanlage und die zwei Wohnungen vor Ort zu versorgen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Ende Jahr geplant. Stolz informierte Architekt Markus Aemis­egger, dass nahezu alle Arbeiten an Einheimische vergeben wurden. Die neue Halle ist aus Schweizer Holz, umfasst 2400 Kubik, ist 30 Meter lang, zwölf breit und sieben Meter hoch.

 

Margrith Pfister-Kübler

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch


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